Von Lichtenfels über die Eiserne Hand nach Klosterlangheim (Gottesgarten am Obermain)


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Länge: 14.88km
Gehzeit: 03:54h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Rundwanderweg startet am Bahnhof in der Korbmacherstadt Lichtenfels, das einige Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtkern zeigt, wobei wir auf dem Weg in die Runde, die sich südöstlich durch den Wald der Fränkischen Schweiz erstreckt ein paar davon schon begegnen.

Der Rundwanderweg führt uns über Degendorf in den Beritt von Klosterlangheim, wo einst die Zisterzienser zuhause waren, wobei der Weg nicht in den Ort führt, sondern durch den Wald wieder zurück.

Vom Bahnhof Lichtenfels aus gesehen halten wir uns links und schlagen den Weg zum Marktplatz ein. Der Bahnhofsvorplatz mit dem Empfangsgebäude von 1845 und die Altstadt von Lichtenfels sind als Ensemble denkmalgeschützt. Teilweise hat sich die Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert in der Stadtknechts- und Mauergasse erhalten können sowie der Obere Torturm am Marktplatz, das Bamberger Tor oder das Rote Tor.

Wir gehen durch die Bahnhofstraße durch die Innere Bamberger Straße zum Marktplatz. Das Rathaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts erstreckt sich über 5 zu 15 Achsen. Weitere Häuser aus der Bauzeit unter Walmdächern neigen sich dem Betrachter zu. Die katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein Sandsteinquaderbau und im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Sie erhebt sich links von uns mit ihrem kompakt wirkenden dreigeschossigen Turm mit langer Turmspitze und Wichhäuschen.

Wir verlassen Lichtenfels durch Einbiegen in die Langheimer Straße, überqueren die B 173, halten uns links, gehen dann rechts in den Wald, wo sich die Runde öffnet. Im Uhrzeigersinn gegangen kommen wir über den Dr.-Bütterich-Platz mit Schutzhütte und Infotafel. Es geht am Gretschenbrunnen vorbei und durch den Wald nach Degendorf, wo wir durch die Trieber Straße gehen. Hier gibt es auch eine Straße mit der Bezeichnung Eiserne Hand. Götz von Berlichingen hatte übrigens auch eine. Eiserne Hand steht einerseits für eine historische Flurbezeichnung und andererseits für eiserne Handprothesen aus dem späten Mittelalter.

Der Rundweg ins südöstliche Richtung beschreibt einen Schleife, an Infotafeln und dem Rehbrunnen vorbei und wir streifen Klosterlangheim an dessen Nordflanke. Man sollte hier vom Weg abbiegen und sich den schmucken Ort mit dem einstigen Zisterzienserkloster ansehen, von dem bauliche Reste vorhanden sind. Der Rundwanderweg Eiserne Hand Klosterlangheim wendet sich nun in nordwestliche Richtung und führt durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.

Bildnachweis: Von Tilman2007 [GFDL], via Wikimedia Commons

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ivw