Rundwanderung zum Germeringer See und zum Parsberg


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 50 Min.
Höchster Punkt: 604 m
Tiefster Punkt: 529 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Rundwanderung führt uns ins Gebiet von Germering und Gilching im Westen von München. Etwa in der Hälfte der Runde kommen wir zum Germeringer See, der im Sommer zum Baden einlädt und nach der Erfrischung gelangen wir über den Parsberg (569m), wo es einst eine Burg gab, man heute aber nur noch einen Turmhügel in der Landschaft ausmachen kann.

Wir starten in Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn am S-Bahnhof Geisenbrunn, der von der S 8 (vom Flughafen über Ostbahnhof und Hauptbahnhof nach Pasing und Weßling). Wir gehen rechts durch den Erlenweg in die Fichtenstraße und verlassen Geisenbrunn, bergauf gehend, in nördliche Richtung sowie durch Wald. Es geht dann durch Baumbestand wieder hinab und ab dem Sträßchen, dass linkerhand nach Nebel führt, durch Felder und Wiesen, etwa für die Dauer von 2,5km. 

Bäume beschatten uns dann wieder aufwärts. Wir sehen Waldrand und Wiesen, der Weg neigt sich hinab und wir treffen auf den Germeringer See. Der Badesee wurde 1971 künstlich angelegt und wird aus unterirdischen Quellen gespeist. Er misst knapp 3ha in der Fläche, ist also eher klein, was aber nichts am Reiz schmälert, hier baden zu gehen. Der vorbeifließende Holzbach tritt nicht weiter mit ihm in Kontakt.

Neben der Wasserwacht finden sich ein Kiosk am Germeringer See, ein Kneipp-Tretbecken und zwei kleine Biotope. Wir umrunden den See, der links von uns liegt, und kommen wieder in den Wald. Es geht erstmal hinauf und dann sind wir auf einer Höhe auf dem bewaldeten Parsberg.

Auf dem Parsberg stand mal eine Höhenburg, der sogenannte Burgstall Parsberg. Untersuchungen deuten an, dass es dort im frühen Hochmittelalter schon besiedelt gewesen sein soll. Das geübte Auge erkennt Gräben der Burg, die bis ins 14. Jahrhundert, so Keramikfunde, genutzt worden war. 

Nach dem Wald treffen wir kurz auf einen Fahrweg namens Schusterhäusel, wo auch Gastronomie ansässig ist. Dann stoßen wir nochmal auf das Sträßchen nach Nebel und Feldränder. Wir besuchen das Frauenholz, wo wir nach insgesamt rund 10km die höchste Stelle der Runde erreichen. Offene Landschaft begleitet uns über den Weg Am Rinnerhof und am Steinberg sowie zu einem Aussichtspunkt. Lockeren Schrittes kommen wir zurück nach Geisenbrunn.

Bildnachweis: Von Zugroaster [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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