Rundwanderung von Thuisbrunn zu den Drei Zinnen der Fränkischen Schweiz


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑183m  ↓183m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Überwiegend durch die offene Felderlandschaft verläuft diese malerische Runde zu den Fränkischen Drei Zinnen bei Großenohe, einem Ortsteil von Hiltpoltstein, der südöstlich von Thuisbrunn liegt.

Start und Ziel für die Drei-Zinnen-Runde ist Thuisbrunn. Einstieg in die Runde ist an der neugotischen Kirche aus dem Jahr 1857. Die Burg Thuisbrunn (privat) stammt übrigens aus dem 14. Jahrhundert und steht auf 470m. Am Burgturm gibt es eine Aussichtsplattform.

Unser Weg führt uns in südöstlicher Richtung aus Thuisbrunn heraus durch die abwechslungsreiche Landschaft von Wiesen und Feldern. Wenn wir die St 2191 überqueren sehen und hören wir vermutlich das Umspannwerk Thuisbrunn. Wir überqueren den Großenoher Bach und kommen in die Nähe des Naturdenkmals Hohle Kirche.

Wir wandern entlang des Großenoher Bachs und kommen bei der Spießmühle in einem kleinen Tälchen in den bebauten Bereich von Großenohe, in dem rund siebzig Menschen leben. Der Wanderweg umrundet die markanten Drei Zinnen. Die bis zu 12m hohen Felsen sind bei Kletterern bekannt. In der Nähe des Gasthofs Drei Zinnen ist eine Karstquelle und schon sind wir wieder raus aus Großenohe.

Fast die Häfte der Zehnkilometerrunde haben wir nun hinter uns und vor uns liegen zunächst eine offene Landschaft, ein Wäldchen und erneut Felder. In dem Wäldchen wird nahe einer Schutzhütte mit Parkplatz die St 2191 erneut überquert und wir streifen später den Ortsrand von Hohenschwärz.

Nun ist es nicht mehr weit durch die Natur bis Thuisbrunn, dem Ort mit einer über tausendjährigen Geschichte, hervorgegangen aus dem Namen Tuosibruno. Die Spornburg, in deren Nähe sich eine Aussichtsmöglichkeit befindet, wurde sage und schreibe sieben Mal allein im Dreißigjährigen Krieg und danach von verschiedenen Truppen geplündert, Ende des Zweiten Weltkriegs von den Amerikanern beschossen und ist seit 1961 in Privatbesitz.

Bildnachweis: Von Sven-121 [CC0], via Wikimedia Commons

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