Rundwanderung von Oberaudorf über den Luegsteinsee zum Hocheck


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑498m  ↓498m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Östlich des Inns am südlichen Zipfel von Deutschland an der Grenze zu Österreich liegt Oberaudorf, malerisch umgeben von Anhöhen wie dem Mühlbacher Berg (892m) und dem Kleinen Audorfer Berg (880m) nebst benachbartem Gletscherblick auf dem Hocheck (860m). Das wird unser höchster Punkt der Oberaudorf-Runde werden.

Hinauf auf das Hocheck fährt auch die Hocheckbahn, die wir zunächst geflissentlich ignorieren. Interessant wäre nach der Tour ein Flug von der Mittelstation der Bahn aus im Gurtsystem des Oberaudorfer Fliegers „Flying-Fox“, bis zu 80km/h sind auf den 700m Abflug drin. Eine Sommerrodelbahn gibt es am Erlebnisberg Hocheck auch.

Wir werden den Aufstieg aber aus eigener Kraft angehen, starten dazu am Bahnhof Oberaudorf. Es geht in südliche Richtung. Wir peilen den Schlossberg an via Bahnhofallee, Rosenheimer- und Lindenstraße, über den Kirchfriedhof in den Oberfeldweg zum Heimat-Museum im Burgtor (15. Jahrhundert). In Oberaudorf sind daneben auch Villen oder einstige Höfe aus dem 18./19. Jahrhundert zu sehen.

Jetzt kommen wir zur Burgruine Auerburg mit der Ponorhöhle im Untergrund, einem Schluckloch, das Wasser verschwinden lassen kann. Die Felsenburg entstand vermutlich schon vor 1100 und es konnten ein paar Mauerreste freigelegt werden. Damit die nicht wieder zuwachsen, trifft man manchmal Lamas bei der Landschaftspflege.

Vom Schlossberg steigen wir hinab und kommen durch die Seestraße zum Luegsteinsee, wo man sich freizeitlich vergnügen darf. In der Nähe ist auch noch eine der Höhlen in diesem Gebiet. Wir folgen der Mühlauer Straße bergauf. Benachbart fließt der Mühlbach, der am Gfaller Stausee aufgestaut wird.

Wir gehen entlang dem Südufer. Dann wendet sich die Runde gen Norden und wir machen Höhenmeter durch abwechslungsreiche Landschaft, mal schattig, mal sonnig. Den Gletscherblick an der Bergstation der Hocheckbahn haben wir nach rund 8,3km und auf einer Höhe von etwa 817m erreicht: Bergfest auf dem Hocheck!

Wären wir jetzt auf Untergrunderkundung aus, wäre die Höhle am Schwarzenberg westlich ein Ziel. Und wollten wir klettern, könnten wir dies im Waldseilgarten tun. Wir vespern lieber im Berggasthof auf dem Hocheck. Auf den nächsten 3km geht es wieder hinab auf rund 500m. Dabei gehen wir durch bewaldete Passagen und über Almwiesenflächen.

Ab Zimmerau sind wir auf der Buchauer Straße unterwegs und ab Grub begleitet ein Bach. Der fließt in den Auerbach, südlich der Klinik Bad Trissel. Über deren Gelände gehen wir zum Auerbach, überqueren ihn und folgen dem Uferweg für die nächsten rund 2,5km, bis wir zusammen am Inn sind. Wir machen noch ein Schleifchen um Thal und den Röthenbach, bevor wir am Ausgangsort der Runde ankommen.

Bildnachweis: Von Rufus46 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vgwort