Von Kiefersfelden zum Hechtsee, durch die Gießenbachklamm und zur Schopper-Alm


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Stunden 36 Min.
Höchster Punkt: 873 m
Tiefster Punkt: 480 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wege zum Wasser kennen keine Grenzen – und wir heute auch nicht, denn wir gehen diese Runde grenzüberschreitend zum Hechtsee (Tirol). Am Südufer des Hechtsees erhebt sich der Thierberg (721m), nordöstlich ist der Burgberg (608m). Zurück in Bayern geht es wildromantisch durch die Gießenbachklamm mit anschließender Rast auf der Schopper-Alm.

Ausgangsort ist Kiefersfelden im unteren Inntal, wo der Kieferbach der Inn zufließt. Einen großen Anstieg haben wir erst nach 11,5km zu verzeichnen, wenn es über den Nußlberg (868m) geht. Am Start und Ziel haben wir 480m. Wir starten am Bahnhof Kiefersfelden, der an der Bahnstrecke Rosenheim-Kufstein liegt.

Wir gehen mit der Uhr, kommen nahe dem Kurpark vorbei und an den beiden Heilig-Kreuz-Kirchen sowie dem Bergfriedhof. In Richtung Klausbergfriedhof geht es ein bisschen bergauf und bereits nach etwa 1,3km sind wir Grenzgänger.

Wir treffen die Straße Hechtsee, machen aber eine kleine Runde über die offene Landschaft mit den Ansiedlungen Gugglberg und Hechtsee. Dann kommen wir zum rund 28ha großen Hechtsee, der eine Tiefe von bis zu 57m hat. Der erfrischende Hechtsee liegt von lichtem Wald umgeben, man darf schwimmen, angeln und Boot fahren. Wir genießen den Seeblick und umwandern die Westseite des Hechtsees.

Unser Ausflug nach Österreich währte nur 3,3km. Dort wo der Hechtsee sein nördliches Ufer hat, passieren wir erneut die Grenze. Wasser beschreibt auch die nächsten rund 1,5km, denn wir folgen dem Kieferbach entlang der Thierseestraße. Wir biegen nach rechts ab, um dem Gießenbach über den Weg Gießenbach Geleit zu geben mit dem Ziel der Schopper-Alm. 

Dabei durchqueren wir nach dem Kraftwerk die untere Gießenbachklamm, wo wir es mit Aufstieg zu tun bekommen: herrlich. Am Ende dieses Abschnitts wird der Gießenbach aufgestaut, genau wie bei uns der Hunger. Die Schopper-Alm ist noch bewirtschaftet und wir genießen nach insgesamt rund 7,7km eine Brotzeit.

Durch bewaldetes Gebiet geht es hernach weiter bergauf, dann durch eine Mulde und offene Landschaft beim Karrerhof. Wir treffen auf die Brünnsteinstraße und gehen dann vor Dörfl rechts entlang dem Fuß am Nußlberg weiter hinauf und kommen zur Nußlbergkapelle. Sie gehört zu den bekanntesten Wallfahrtskirchen in der Region. Ihre Geschichte reicht 500 Jahre zurück und gründet sich auf Marienerscheinungen.

Wir überqueren nach einer andächtigen Pause die Alm und kehren über den Höhenweg nach Kiefersfelden zurück, wo wir einen Ortsrundgang anschließen können, mit Kirchgang oder Museum im Blaahaus, einem einstigen Wohnhaus für die Arbeiter am Schmelzofen (Blaaofen).

Bildnachweis: Von Rufus46 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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