Rundwanderung von Davensberg in die Davert (Münsterland)


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Länge: 8.67km
Gehzeit: 01:55h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Davert ist ein ausgedehntes Waldgebiet im Süden von Münster. Prächtige Buchen- und Eichenbäume stehen hier auf moorigem Untergrund. Wir starten unsere Wanderung in Davensberg, einem Ortsteil der Gemeinde Ascheberg, rund 20km südlich von Münster.

Wir beginnen die Wanderung am Bahnhof Davensberg. Hier verkehrt im Stundentakt der sogenannte Lüner, der Münster über Lünen mit Dortmund verbindet. Vom Bahnhof geht es zum Mühlendamm, in den man nach rechts einbiegt. Wenig später folgt man dem Wegzeichen W2 in den Telgenpatt und kommt zum Sportplatz, wo der örtliche Sportverein Davaria Darensberg sein Heimspielstätte hat.

Wir wandern zwischen Wald- und Feldflur, überqueren die Autobahn A 1 und kommen durch eine Eichenallee zum Gut Steinhorst, einem historischen Schultenhof der alten westfälischen Familie Schulze Pellengahr mit kleiner Hauskapelle.

Am Gut Steinhorst hält man sich links, kreuzt den Rinkeroder Weg und geht weiter vorbei an der Teufelseiche bis zur Amelsbürener Straße. Der folgt man ein Stück nach rechts und biegt nach rund 300m links in den Waldweg Schnittmoor ab. Der Waldweg führt zum Daverthauptweg, dem man nach links hinauf zur Kreisstraße nach Amelsbüren folgt.

Hinter der Kreisstraße biegt man links ab und spaziert über die Vollmerbrok und den Alten Münsterweg zurück nach Davensberg. Hier lohnt zum Abschluss eine kurze Ortsbesichtigung. Der Rundturm von Burg Davensberg, das westfälische Bauernhaus Haus Byink und der ehemalige Rittersitz Haus Romberg sind wie die 1497-1510 erbaute spätgotische St. Anna Kirche sehenswert.

Das nebelüberhangene Moorland der Davert hat die Phantasie der Menschen schon immer angeregt. An diesen Ort zogen sich die unerlösten Seelen der Verstorbenen, die zu Lebzeiten Verbrechen begingen, zurück und konnten Spuk treiben. Reisenden konnte es geschehen, dass vor ihnen das „Hohomännchen“ auftauchte und von links nach rechts herumsprang. Es soll nur einen Fuß hoch gewesen sein und kletterte auf die Äste der Bäume und versuchte, mit seinem Rufen die Reisenden vom rechten Weg abzubringen.


Bildnachweis: André de Saint-Paul [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

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