Rundwanderung vom Berggasthof Dreisessel zur Michelklause


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑536m  ↓536m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Alle Wege führen zu den markanten Felsen am Dreisessel nahe der Grenze zu Tschechien und an den sagenhaften Ort, wo sich die Prinzen die Ländereien Bayern, Böhmen und Österreich aufgeteilt haben sollen.

Wer hier im Gebiet der Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava unterwegs ist, wird an dem herrlichen Fotomotiv nicht vorbeikommen. Das „S“ mit dem Dächlein wird weich wie „sch“ ausgesprochen, ähnlich soft werden wir vom Dreisessel hinunter wandern zur Michelklause und dann soft wieder zum Hochstein mit den 3 Sesseln.

Wir beginnen nah am Dreisessel, auf dem Wanderparkplatz am Ende der Straße die über den Rollmannsberg und aus Frauenberg herankommt. Wir haben rund 1.226m unter uns bis zum Meeresspiegel und werden auf den nächsten rund 5km bis zur Michelsklause etwa 450m davon einbüßen. Zu Beginn kommen wir an einem Gedenken an Adalbert Stifter (1805-1868) vorbei. Der namhafte Schriftsteller stammt aus Böhmen und verfasste die Erzählung „Der Hochwald“ (1842) und zu dem Naturschutzgebiet Hochwald kommen wir auch direkt, vielmehr an dessen Grenze lang.

Gen Westen führt uns der Wanderweg Ewigkeitsstraße, von der wir zum Klausgupf-Alpenblick (929m) abbiegen und die Aussicht genießen. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Michelklause auf einer Lichtung, wo man sich ein wenig tummeln kann. Die Lichtung ist bebaut und der Franzlsteig quert das Gelände. Wir sehen keinen direkten Zu- oder Abfluss bei dem Weiher. Südlich von ihm fließt allerdings ein Wässerchen namens Schreiender Michl.

Unsere Runde macht bald eine Richtungsänderung, wir gehen bergauf gen Norden und streifen den südlichen Teil von Frauenberg, das zu Haidmühle zählt. Jetzt wandern wir in östliche Richtung, treffen auf den Fahrweg nahe dem Habergrasberg (1.235m). Wir queren die Straße und sind wieder im Naturschutzgebiet Hochwald und nähern uns dem sagenumwobenen Dreisessel mit der Felsformation, deren Erklimmen über eine Steintreppe man nicht versäumen sollte! Als Schlusspunkt bietet sich eine Rast am Berggasthof Dreisessel an, wenn man auf gut bürgerliches Essen mit Produkten aus der Region steht.

Bildnachweis: Von Pudelek (Marcin Szala) [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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