Rundwanderung um die Okertalsperre (Harz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 22 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 37 Min.
Höhenmeter ca. ↑585m  ↓585m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Mit 225ha Fläche ist die 1952-56 erbaute Okertalsperre bei Goslar die drittgrößte Talsperre im Harz. Hier wollen wir heute einen Wandertag verbringen und fahren dazu an den Wanderparkplatz an der Bundesstraße B 498 zwischen Osterode und Goslar, direkt auf Höhe der Staumauer.

Gestaut wird hier die Oker, ein 128km langer Fluss, der am Bruchberg (927m) entspringt und in Müden in die Aller mündet. Das Absperrbauwerk der Okertalsperre wurde als Bogengewichtsmauer ausgeführt, eine seltene konstruktionstechnische Variante der gängigen Verfahren im Talsperrenbau.

Wir wandern vom Parkplatz los über die Staumauer und folgen dann dem östlichen Arm der Okertalsperre. Es geht zur Einmündung der Kalbe in die Okertalsperre und weiter bis zur Staumauer der Okervorsperre und dem Einfluss des Kellwassers in die Talsperre.

Es geht entlang der Okervorsperre weiter, bis wir unterhalb des Campingplatzes Okertal die Bundesstraße nach Altenau erreichen. Man passiert die Fernstraße und wandert nun auf der Landzunge, die von den beiden Armen der Okertalsperre eingefasst ist. Es geht über den Heidelbeerkopf bis hinauf zur Anlegestelle Weißwasserbrücke. Hier verkehrt von Frühjahr bis Herbst ein Dampfer der Okersee Schifffahrt.

Entlang des Langearms der Okertalsperre wandern wir nun bis zur Einmündung der Lange und stoßen hier auf die Landstraße nach Clausthal-Zellerfeld. An der Straße halten wir uns rechts und wandern zum nächsten Ort, Mittelschulenberg. Hinter der kleinen Wohnlage geht es später nach links ab nach Schulenberg.

Hinter Schulenberg erreichen wir den Einfluss der Kleinen Bramke in die Okertalsperre und stoßen hier wieder auf die Landstraße. Auf der passieren wir das Bramkevorbecken und biegen dann nach links ab, um durch den Wald oberhalb der Bundesstraße wieder zurück zum Wanderparkplatz zu kommen.

Bildnachweis: Pvossler at the German language Wikipedia [GFDL], via Wikimedia Commons

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