Rundwanderung im Südharzer Dreiländereck


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 26 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑574m  ↓574m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Tageswanderung kommt auf fast 26km, führt zu Aussichtspunkten und Felsformationen. Dabei treffen wir auf die Ortschaften Sülzhayn, ein kleiner Erholungsort mit 1.000 Einwohnern, Werna mit einer Geopark-Infostelle, Appenrode mit dem Naturdenkmal Kelle und Rothesütte auf 564m.

Wir starten südlich von Benneckenstein am Berggasthaus Waldschlösschen. Die Runde führt durch Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das dritte Land des Ecks ist Niedersachsen. Auf der Wanderrunde bewegen wir uns auf Höhenlagen zwischen rund 250 und bis 600m ü. NN.

Wir gehen durch den Wald, queren den Kälberträngweg und kommen auf die Alte Straße. An einer Kreuzung hinter der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Thüringen öffnet sich die Runde und wir gehen rechter Hand weiter. Wir stoßen auf den Harzer Grenzweg. Jetzt könnten wir einen Abstecher zum Dreiländerstein machen. Infotafeln an der Thüringer Hütte berichten über die Örtlichkeit. Es geht ein Stück den Grenzweg lang und wir biegen dann auf den Weg „Benneckensteiner Straße“ nach links ab. Der Weg wird Fahrstraße (L1014) und wir kommen nach Sülzhayn am Fuß des Sackbergs (374m).

Die Mühlbergstraße (K21) begleitet den Bachlauf Sülze und wir auch. Durch die Feldflur kommen wir nach Werna. Hier ist auf dem Gelände eines Ritterguts eine Geopark-Infostelle eingerichtet, wo man geschichtliches und naturwissenschaftliches zur Region und Karstlandschaft erfahren kann.

Wir verlassen Werna entlang der Sülze und biegen nach links in den Weg zum Naturdenkmal Kelle. Die grottenartige Höhle wurde bereits 1589 beschrieben. 25m hoch, 16m breit und rund 20m in der Tiefe hat der Raum, der zum Teil im 19. Jahrhundert eingestürzten Höhle. Am Grund ist ein Höhlensee.

Das Naturdenkmal gehört zu Appenrode, durch das wir anschließend spazieren und dabei ein Stück dem Ellerbach folgen. Durch Wiesen und Felder sind wir wieder auf dem Weg in nördliche Richtung und begegnen dem Fuhrbach, den wir begleiten und der im Herbst durchaus tosend sein kann. Linkerhand des Weges zum Honigberg (552m) liegt der Helltalsteich.

Wenn wir in der Straße „Zum Ehrenberg“ in Rothesütte sind, kommen wir an einem restaurierten Köhlerofen vorbei. Wir durchqueren den Ort in Süd-Nord-Richtung und kommen auf die Alte Straße und zur Kreuzung, wo sich die Wanderung vor vielen Stunden geöffnet hat. Nun noch etwa 1,6km und wir sind am Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von ErwinMeier [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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