Am Grünen Band: Rundwanderung auf dem Harzer Grenzweg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑595m  ↓595m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir erwandern uns heute ein Stück deutsch-deutsche Geschichte mit dem Harzer Grenzweg und dem Grünen Band entlang des einstigen innerdeutschen Grenzverlaufs durch den Harz. Unser Abschnitt beginnt südlich von Benneckenstein an der B4 und nahe der Rappbodequelle.

Das Grüne Band ist heute der größte Biotopverbund Deutschlands, an das sich 150 Naturschutzgebiete anknüpfen. Unsere Runde schließt einen Teil der 4. Etappe des Harzer Grenzwegs ein und führt uns gleich hinauf zum 636m hohen Großen Ehrenberg.

Der Drei-Länder-Stein, wo nicht nur diese Wanderung einen Fixpunkt hat und wir beginnen, markiert im Südharz die aneinandergrenzenden drei deutschen Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, somit ist er gleichzeitig an der Grenze der Landkreise Goslar, Harz und Nordhausen.

Entlang des Grenzwegs und dem Grünen Band, dem einstigen Todesstreifen, wandern wir dort, wo früher auch Kolonnen herzogen. Am Großen Ehrenberg treffen wir auf den Kolonnenweg, der bei der Schutzhütte Ehrenplan sich mit dem Grenzweg kreuzt, dem wir nun wieder folgen, bis zum Brockenblick mit Aussicht und der Wanderrast an der Wendeleiche. Wir halten uns links, kommen über die Höhe Roter Schuss (500m) und zur gleichnamigen Schutzhütte.

Weiter geht es durch den Wald und auf den Weg Ellricher Stadtwald. Blieben wir auf dem Ellricher Stadtwald Weg, kämen wir in Ellrich raus. Unsere Route macht aber eine spitze Kurve und wir wandern zwischen dem Kleinen Mittelberg westlich und dem Heidberg östlich wieder in nördliche Richtung. Hier haben wir nach rund 7,8km bei etwas über 300m den tiefsten Punkt der Runde. Wir sind hier im Beritt von Ellrich und dessen Stadtteil Sülzhayn. Es wird wieder aufwärts gehen.

Es geht am staatlich anerkannten Erholungsorts Sülzhayn vorüber, das östlich von uns ist und von dem wir Ausläufer tangieren, mit Wiesen und Bebauung, durch ein neurologisches Rehazentrum für Kinder und Jugendliche oder ein Parkhotel. An der Nordflanke des Sülzbergs (465m) wandern wir, kommen über kleine Bäche und stoßen bei einem von ihnen auf den Wanderweg Benneckensteiner Straße. Auf dem lassen wir bergan die Wanderung ausklingen.

Bildnachweis: Von Gottfried Hoffmann [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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