Rundwanderung durchs Platte Venn und den Nahtsief im Brackvenn


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑84m  ↓84m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Mützenich ist ein Stadtteil von Monschau in der Eifel, direkt an der Grenze zu Belgien. Wir starten uns grenzüberschreitende Rundwanderung an der Kreuzung Eupener Straße und Plattevenn. Hier gibt es Parkmöglichkeiten.

Wir folgen zunächst ein Stückchen der Landstraße über die Grenze nach Belgien hinein und biegen dann auf Höhe des Parkplatzes Grenzweg (hier könnte man alternativ parken) nach links ab. Es geht durch ein kleines Waldstück hinüber zum Platten Venn, einem Teil des Brackvenns.

Es geht nun weiter auf Holzstegen durch die Hochmoorlandschaft des Platten Venns. Wir passieren einige Wasserlöcher, die man gerne auch als Mooraugen beschreibt. Am Ende des Holzstegs halten wir uns rechts und wandern wieder hinauf zur Landstraße.

Nachdem wir diese passiert haben, kommen wir in den Nahtsief genannten Teil des Brackvenns. Wir wandern vor bis an den Rand des Moors und biegen dann rechts zum Entenpfuhl ab. Am Entenpfuhl geht es wieder rechts und wir kommen zum kleinen Getzbachtal, das wir auf einer Brücke passieren.

Auf schmalen Pfaden wandern wir wieder zurück Richtung Landesgrenze und in das sogenannte Mützenicher Venn. Wir kommen an einer kleinen Schutzhütte heraus, wo wir auf den Eifelsteig treffen. Dem folgen wir zunächst aber noch nicht, sondern nehmen einen kleinen Pfad, der parallel führt, bis wir schließlich erneut den Eifelsteig treffen und auf diesem zum kleinen Aussichtsturm Mützenich mit einem großen Baumtelefon kommen. Hier trennen wir uns wieder vom Eifelsteig und wandern zurück zum Parkplatz.

Das Brackvenn ist Teil des Hohen Venns, einer Hochfläche, von der große Teile Moorlandschaft sind. Der typische Bewuchs sind Heidepflanzen wie Besen- und Glockenheide, aber auch eine zum Teil alpine beziehungsweise boreale Flora, wie das Gefleckte Knabenkraut, Lungen-Enzian, Sonnentau, Moosbeere, Wollgras. Wie in allen Venngebieten besteht bei langanhaltender Trockenheit Brandgefahr. In so einem Fall wird an den Zugängen zum Venn eine rote Fahne gehisst - das Betreten des Venns ist dann nicht erlaubt.

Bildnachweis: Von Steffen Heinz (Caronna) [CC BY-SA 2.0 de], via Wikimedia Commons

Vgwort