Rundwanderung durch die Usedomer Schweiz (Ostsee)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 28 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑162m  ↓162m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese große Tageswanderung zeigt uns, warum Usedom einzigartig ist: in der Verbindung von beeindruckenden Stränden, besonderer Kulturleistungen und ursprünglicher Natur. Es geht vom Kaiserbad Heringsdorf in die Usedomer Schweiz, wie man die reizvolle Landschaft im Süden der Kaiserbäder nennt, wo sich stattliche Binnenseen, kleinere Hügel, schöne Felder und grüne Wälder abwechseln.

Wir starten die Rundwanderung am Forum Usedom bei der Tourist-Information und gehen die Klenzestraße aufwärts zur evangelischen Kirche von Heringsdorf und weiter zum Weißen Schloss, wo die Geschichte von Heringsdorf als das Badeparadies Preußens seinen Anfang nahm.

Durch Strandstraße und Dünenweg geht es zum Sackkanal, dem wir jetzt folgen. Man passiert die Straße nach Heringsdorf und kommt dann zum Gothensee, mit einer Fläche von 600ha der größte Binnensee Usedoms.

Am Gothensee halten wir uns rechts und kommen nach Bansin Dorf. Über die Hauptstraße gehen wir nach Neu Sallenthien und erreichen im Bergmühlenweg den Sieben-Seen-Blick auf dem Krückenberg (40m). Vom kleinen Aussichtsturm genießt man die Sicht auf den Großen und den Kleinen Krebssee, den Schmollensee, das Achterwasser, den Gothensee, den Wolgastsee und den Kachliner See im Thurbruch.

Vom Sieben-Seen-Blick wandern wir hinüber zum Kleinen Krebssee, der zusammen mit dem Großen Krebssee in einem Gletscherzungenbecken innerhalb des Moränenzuges zwischen Bansin und Benz liegt. An der Westseite des Sees reichen bewaldete Steilhänge mit Buchenwald bis an das Ufer heran.

Weiter geht es zum Schmollensee, nach dem Gothensee dem zweitgrößten Binnensee auf Usedom. Von Sellin am Schmollensee aus halten wir uns südwärts nach Benz und steigen hinauf zur Holländerwindmühle, die erstmals von Lyonel Feininger 1910 bildlich festgehalten wurde. Seit 1992 ist die gründlich sanierte und zugängliche Mühle im Besitz des Vereins Kulturmühle Benz.

Von Benz aus wandern wir weiter durch die Usedomer Schweiz nach Pudagla. Hier fällt Schloss Pudagla ins Auge, das die Herzöge von Pommern auf Basis eines säkularisierten Klosters im 16. Jahrhundert als Witwensitz ausbauen ließen. Das Schloss ist ein zweigeschossiger, weitgehend schmuckloser Putzbau mit zwölf Achsen und einem runden Erker an der Südwestecke.

Vom Schloss Pudagla wandern wir wieder zum Schmollensee, dessen Nordseite wir umrunden, um dann den Großen Krebssee anzusteuern. Über den Großen Krebssee geht es nach Bansin. Wir gehen durch die Seestraße zur Strandpromenade und spazieren gemütlich den Weg zurück nach Heringsdorf zur Seebrücke.

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