Rundwanderung durch den nördlichen Grunewald (Berlin)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 30 Min.
Höhenmeter ca. ↑231m  ↓231m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Grunewald ist rund 3.000ha groß, hat also mehr Fläche als 3.000 Fußballfelder. Damit ist der Grunewald der größte Stadtwald in Berlin. Aufgrund seiner vielfältigen Lebensräume zeichnete der Bund Deutscher Forstleute den Grunewald zum Waldgebiet des Jahres 2015 aus.

Wir starten unsere Rundwanderung durch den nördlichen Teil des Grunewalds am S-Bahnhof Pichelsberg, der von der S 5 bedient wird (von Spandau über Olympiastadion, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostkreuz bis Strausberg).

Vom S-Bahnhof Pichelsberg halten wir uns nach rechts in die Schirwindter Allee, die hinter der Heerstraße in die Straße Am Postvenn übergeht. Auf Höhe der Stallupöner Allee erreichen wir den Grunewald. Nach kurzer Zeit stoßen wir auf die von Eichen gesäumte Alte Spandauer Poststraße, der wir nach links folgen.

Nach rund 500m biegen wir rechts ab und wandern durch den Grunewald auf den Schildhornweg zu, dem wir später nach rechts folgen. Der Schildhornweg bringt uns zur Havelchaussee, die wir kreuzen und dann weiter auf dem Havelweg bis zur kleinen Badestelle Kuhhorn an der Havel vorgehen.

Über den Havelhöhenweg wandern wir weiter zum Karlsberg (79m). Hier steht der Grunewaldturm, der 1897-99 im Stil der märkischen Backsteingotik erbaut wurde. Wer Eintritt bezahlt, kann hinauf auf die Aussichtsplattform in 36m Höhe und den schönen Blick über den Grunewald, die Havel und hinüber nach Gatow genießen.

Vom Grunewaldturm geht es weiter entlang der Havel zur Lieper Bucht, eine beliebte Badestelle an der Havel. In der Lieper Bucht befindet sich eine der beiden schwimmenden Wasserrettungsstationen der DLRG Berlin.

Von der Lieper Bucht wandern wir nun wieder tiefer hinein in den Grunewald Richtung Havelberg (97m). An dessen Nordflanke biegen wir nach links ab und steuern das Wanderwegekreuz Vier Eichen an.

Über den Schwarzen Weg wandern wir zum Forsthaus Alte Saubucht, einst Sitz der Revierförsterei. Der Schwarze Weg knickt dann links weg, wir bleiben aber geradeaus und wandern weiter in das Naturschutzgebiet Saubucht. Dann geht es weiter durch die stillen Wälder, bis wir wieder auf den Schildhornweg treffen und ihm nach rechts folgen.

Der Schildhornweg führt uns zum ehemaligen Wasserwerk Grunewald, heute Sitz des Naturschutzzentrums Ökowerk Berlin. Von hier folgen wir ein kurzes Stück der Teufelsseechaussee und nehmen hinter den Parkplätzen den Anstieg zum Teufelsberg (120m), der jahrzehntelang als höchster Berg Berlins galt (heute weiß man, dass die Arkenberge in Blankenfelde noch ein paar Zentimeter höher sind).

Der Teufelsberg war einst gesperrt, weil hier die Amerikaner Abhöranlagen der NSA betrieben. Unterhalb der ehemaligen Field Station Berlin wandern wir auf teilweise schmalem Pfad mit tollem Blick langsam wieder hinab und kommen zurück zum S-Bahnhof Pichelsberg.

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