Rundwanderung am Möhnesee durch die Möhneaue zum Wildpark (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑149m  ↓149m
Rundwanderweg A8 am Möhnesee

Der Möhnesee, gerne auch das Westfälische Meer genannt, ist eine beliebte Ferienregion im Schnittpunkt von Arnsberger Wald (Sauerland) und Soester Börde (Hellwegbörden). Hierhin führt uns unsere heutige Wanderung, die vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) mit der Kennung A 8 markiert ist.

Wir parken in der Nähe der Kanzelbrücke in Völlinghausen. Die Kanzelbrücke führt über die Möhne, die ab hier den Möhnesee bildet. Die Kanzelbrücke am Möhnesee gilt als eine der schönsten Steinbrücken in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde 1912 erbaut und erhielt ihren Namen aufgrund der Brückenpfeiler, die an Kirchenkanzeln erinnern.

Von der Kanzelbrücke hat man bereits einen guten Blick in die Möhneauen, die zum 607ha großen Naturschutzgebiet Möhnetal zählen. Wir gehen von der Kanzelbrücke über den Infopfad Möhneaue entlang der Möhneauen nach Völlinghausen. Die Möhneauen sind Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten und vereint stehende Gewässer, alte Wasserarme und kleine Bachläufe.

An der nächsten Brücke halten wir uns rechts und wandern hinauf zum Wildpark Völlinghausen. Der kleine Wildpark am Möhnesee wurde in den 1960er Jahren angelegt. Den größten Teil der Wald- und Wiesenfläche nimmt das Hirschgehege ein. Hier können Rot-, Dam- und Sikawild beobachtet und gefüttert werden. Ein besonderer Anziehungspunkt für Kinder ist das Ziegengehege, denn hier darf man die Tiere auch gerne streicheln.

Jetzt geht es tiefer hinein in den Arnsberger Wald und wir genießen die Stille des Waldmeeres. Wir kommen nach einiger Zeit wieder zurück an den Möhnesee und laufen die letzten Meter des Wanderweges entlang des Möhnesees zurück zur Kanzelbrücke.

Hintergrund zum Möhnesee (Quelle: Wikipedia): "Der Möhnesee, dessen Fassungsvermögen rund 134,5 Millionen m³ Wasser umfasst, ist mit seinen vier Abschnitten über zehn Kilometer lang und rund 1037 Hektar groß. (...) Das Absperrbauwerk der Talsperre, das als Gewichtsstaumauer erbaut wurde, besteht aus Bruchsteinmauerwerk, ist nach dem Intze-Prinzip gebaut und hat eine Kronenlänge von 650 Meter."

Bildnachweis: Von Matthias Böhm [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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