Rundwanderung über den Eibgrat bei Spies (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑305m  ↓305m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Spies in der Fränkischen Schweiz liegt westlich des Verlaufs der A9 und man erreicht es über die Abfahrt Hormersdorf. Zwischen Autobahn und Spies liegt der Schweinsberg (618m) und um ihn herum verläuft ein Abschnitt unserer Wanderung, die uns über den abenteuerlichen Eibgrat und Felsenkamm führt, zwischen Spies und Betzenstein, zu dem Spies als Ortsteil gehört.

Start ist am südöstlichen Ortsrand von Spies auf dem Parkplatz mit einer Schutzhütte. Es geht um den Felsen Hohe Reute. Östlich von uns, in Richtung Riegelstein, ragt ein Sendeturm aus dem Wald auf. Nach nicht mal 500m sind wir bei 621m auf dem höchsten Punkt der Wanderung. Wald, Waldrand und Wiese kennzeichnen den Weg talwärts, wobei wir an den Rand von Riegelstein gelangen. Wenn es wieder bergauf geht, steuern wir den Eibgrat an.

Der Eibgrat ist ein langgestreckter Felsenkamm mit einem Klettersteig. Es ist von Vorteil, wenn man trittsicher in gutem Schuhwerk ist, der Boden nicht allzu nass ist und man in Höhenlagen gut parat kommt, sprich: schwindelfrei ist. Es ist durchaus anspruchsvoll, das Auf und Ab auf nicht ebenen Wegen. Ein wenig Kraxeln ist auch dabei. Nicht zuletzt bei dem Aufstieg per Leiter zum Aussichtspunkt mit Rastmöglichkeit, sollte man beide Hände frei haben. Unterwegs hat man viel Zeit, die man zum Schnaufen braucht und kann die bizarren Felsen bestaunen.

Insgesamt verbringen wir gut 1,3km mit den Felsen des Eibgrat und wenn wir wieder talwärts gehen, mit offener Landschaft, stoßen wir auf die BT30 und sind am Skilift Spies. Jetzt geht es wieder hinauf, erst nach Spies hinein und dann zum Schlossberg und Burgberg hinauf.

Der Spieser Felsen und der Schlossbergfelsen mit dem Fuchsloch sind beides Geotope. Der Burgstall Spies geht auf eine Adelsburg im 12. Jahrhundert zurück. Nur weniger Reste haben sich erhalten. Die Höhenburg stand auf der kegelförmigen rund 616m hohen Kuppe. Durch das Dorf Spies kehren wir zum Ausgangsort zurück, ein wenig erschöpft, aber glücklich diesen Teil des Naturparks Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst erlebt zu haben.

Bildnachweis: Von Sven-121 [CC0] via Wikimedia Commons

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