Rundtour zum Weißen Steinbruch und an den Katzenbachsee


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑319m  ↓319m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Auf dieser Wanderung erleben wir den Naturpark Stromberg-Heuchelberg von seiner schönsten und ursprünglichsten Seite. Dichte Wälder und rauschende Quellen zaubern eine märchenhafte Kulisse – perfekt, um dem Alltagsstress für ein paar Stunden zu entfliehen.

Wanderfreunde finden im Naturpark Stromberg-Heuchelberg ausreichend Auswahlmöglichkeiten. 60 Rundwanderwege bilden hier ein Wegenetz von rund 400 Kilometern. Darunter finden wir so genannte Wanderdreiklänge. Bei diesen handelt es sich um ein Trio aus Rundwegen, die immer jeweils von einem Wanderparkplatz aus starten. Der Wanderer kann sich in jedem Fall zwischen einem langen, einem mittleren und einem kurzen Wanderweg entscheiden, je nachdem, wie viel Zeit und Kondition ihm zur Verfügung stehen.

Der Wanderdreiklang Pfaffenhofen besticht besonders durch seine märchenhafte Landschaft: dichte Wälder, sprudelnde Quellen und geheimnisvoll wirkende Brunnen geben der Fantasie viel Raum und führen uns in eine andere, vielleicht längst vergessene Welt. Der PF1 ist der längste Weg des Wanderdreiklangs. Er umfasst eine Länge von zwölf Kilometern und ist somit ideal für eine Tagestour.

Wegbeschreibung für den Wanderdreiklang Pfaffenhofen (PF1)

Der größte Teil des Streckenverlaufs deckt sich mit dem mittleren Rundweg des Wanderdreiklangs Pfaffenhofen. Nachdem wir am Wanderparkplatz gestartet sind, geht es zuerst zum malerisch gelegenen Rodbachhof mit der gleichnamigen Quelle. Anschließend folgen wir dem Weg weiter durch den dichten Strombergwald, bis wir die besonders mineralstoffhaltige Bierenteich-Quelle erreichen.

Hier treffen wir auf den Brunnenweg, der uns einen Abstecher zur nächsten Quelle, der Steinhauers Rast ermöglicht. Auf unserem Rundweg geht es indes weiter aufwärtssteigend auf den Bergrücken des Strombergs.

Highlight der Wanderung ist hier der Weiße Steinbruch. Hier wurden Fossilien aus der Trias-Zeit geborgen. Eine Aussichtsplattform bietet uns einen spektakulären Ausblick ins Zabergäu. Über die Wetzsteinklinge und vorbei am Petersbrunnen mit dem mehr als 180 Millionen Jahre alten Netzstein führt uns unser Weg nun aus dem Wald heraus.

Unser nächstes Ziel ist der idyllisch gelegene Katzenbachsee. Von hier aus kehren wir schließlich auf kurzem Weg zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg verspricht Natur pur. Kilometerweit erstrecken sich unberührte Wälder. Einsame Pfade winden sich durch die hügelige Landschaft. Immer wieder erstreckt sich vor unseren Augen ein herrliches Panorama, wenn wir eine Anhöhe erreichen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass der Naturpark auch ein Geheimtipp unter den Weinfreunden ist. So genießen wir auf unserem Weg nicht nur den Anblick der Rebhänge, sondern gerne auch das ein oder andere Glas Wein an einer der Weinausschankhütten. 

Bildnachweis: Von Sam Gamdschie [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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