Rundtour Weißenberg-Teufelsmühlstein-Grandsberg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑516m  ↓516m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir sind nördlich der Donau im Bayerischen Wald im Markt Schwarzach (Landkreis Straubing-Bogen) und wandern etwas abseits viel begangener Routen, mit Wald und Feld und Aussichten ins Donautal mit den Örtchen: Weißenberg, Strahberg, Tiefendorf, Edbühel, Höhenberg, die Gefilde mit Teufelsmühlstein und Teufelsstein, Aussichten am Grandsberg, Hinterdegenberg, Degenberg und Weißach.

Über Feld- und Wiesenwege wandern wir von Weißenberg mit der kleinen Wallfahrtskirche St. Maria Dolorosa aus dem beginnenden 18. Jahrhundert mit spätbarocker Ausstattung gegen den Uhrzeigersinn. Wäre Weißenberg eine Uhrzeit, wäre es 6 Uhr in der Früh. Wir sind auf rund 357m zu Beginn und gelangen gegen 12 Uhr, um im Bild zu bleiben, zum Höhepunkt auf 846m beim Grandsberg.

Bei Strahberg haben wir herrliche Aussichten in die bewaldeten Süd- und Westhänge des Vorderen Bayerischen Waldes, die wir von einer Bank aus genießen können. Auf Asphalt gelangen wir durch die nächsten Orte Tiefendorf und Edbühel. Wir sehen am Arnetstein ein Waldlerhaus in Blockbauweise aus dem 18. Jahrhundert. Mit Wald und auf einem Weg geht’s nach Höhenberg.

Jetzt haben wir die Wahl und können per Klettersteig oder Wanderweg (WW3/WW6/Zum Jägerkreuz) das Jägerkreuz und den Teufelsmühlstein erreichen. An dem seltsam gestalteten Brocken wurde ein Kreuz mit Jesus montiert und eine Maria wacht über die Sagen.

Wir kommen zum Grandsberg mit Aussichtspunkt und Berggasthof. Der Blick fällt gen Süden ins Donautal und ist erhebend. Ein Stück südlich der Aussicht ist als weitere Gastronomie der Grandsberger Hof.

Hinab geht’s nach Hinterdegenberg. Dabei weicht der Wald der Wiesen- und Felderkultur, wir sind zwischen Niederhofen und dem Degenberg unterwegs nach Degenberg. Auf dem südlichen Gratende des Degenbergs (589m) stand mal eine Burg, vermutlich erbaut um 1100 und zerstört 1469. Mauerreste mit Fenstergewänden haben sich erhalten. Das Kapellchen in Degenberg stammt aus dem Jahr 1876. Über Weißach wandern wir nach Weißenberg zurück, von dem wir schon die Zwiebelhaube der Wallfahrtskirche sehen können.

Bildnachweis: Von Dr. Petra Knapp [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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