Rundtour vom Hengelesweiher auf die Riedholzer Kugel


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑528m  ↓528m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Überwiegend werden wir uns in Lagen um die 750m bewegen. Es gibt einen waldreichen Aufstieg zur Iberger Kugel und Riedberger Kugel mit Überwindung der 1.000er Grenze, dann geht es rapide wieder talwärts, mit viel offener und kultivierter Landschaft sowie Zivilisation.

Start ist am Hengelesweiher, südlich vom Ort Großholzleute, abgeleitet von der großen Holzleite, was Flößerei beinhaltet. Der Hengelesweiher (Stadtgebiet Isny im Allgäu) wird durch den Maierhöfer Bach gespeist und der ist auf dem Weg in die Untere Argen. Zugleich gibt es das Naturschutzgebiet Hengelesweiher mit rund 53ha. Der Weiher an sich hat 7,2ha. Man darf hier mit entsprechender Erlaubnis seinen Wurm baden und überdies sich selbst. Der Hengelesweiher ist als Angelgewässer an einen Verein verpachtet.

Bei sehr niedrigem Wasserstand neigt der Hengelesweiher zur Verlandung, man sieht also mal mehr mal weniger Weiher. Wir wandern am westlichen Ufer gen Süden und kommen in die kleine Siedlung Nagelringen – wo wir übrigens kurz vor Schluss der Wanderung auch sein werden, ebenso wie im Nachbarörtchen Neppen. In Neppen biegen wir auf die Straße Raschenberg, gehen bergan, umgehen den Ferienclub Maierhöfen und tippen Simmerberg am östlichen Rand an.

Hinauf geht es mit Wald und wenn wir rund 8km geschafft haben, sind wir auf der Iberger Kugel, die mit 1.013m gemessen wurde und ein Nebengipfel der Riedholzer Kugel ist. Auf der bewaldeten Iberger Kugel ist ein Sendemast, der 2003 dort aufgestellt wurde und analog UKW verbreitet. Wir kugeln uns zur nächsten Höhe, der Riedholzer Kugel (1.069m), die nicht bewaldet und ein nördlicher Ausläufer der Allgäuer Alpen ist.

Jetzt geht es binnen rund 1,5km um die 300m wieder runter und wir streifen Riedholz, das auch zur Gemeinde Maierhöfen in der Verwaltungsgemeinschaft Argental zählt. Jetzt haben wir das schon so oft genannt, nun wollen wir auch den Hauptort sehen. Über die Riedholz Loipe wandern wir nach Maierhöfen, in dessen Mitte die Kirche St. Gebhard (1810) steht. Der Hiesige spricht den Ortsnamen westallgäuisch: Moiehefe.

Über die Straßen: Am Untermoos und Ibergweg, kommen wir vorbei an der Iberghalle, dann durch Neppen nach Nagelringen und wir wählen jetzt das Ostufer vom Hengelesweiher für den Rückweg. Dabei streifen wir den Hasenberg (821m), der sich rechterhand vom Weiher erhebt. Wer sich für Skisprung interessiert, dem ist vielleicht die Hasenbergschanze ein Begriff. Sie ist ganz in der Nähe, wurde 1924 errichtet und man kann immer noch in die Tiefe fliegen, wenn man es kann.

Bildnachweis: Von Mayer Richard [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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