Rundtour Langenauer Ried - Leipheimer Moos - Nauwald


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑134m  ↓134m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Landschaftsschutzgebiet Donauried bündeln sich die Naturschutzgebiete regelrecht. Konkret für unsere heutige Runde: zwischen Langenau und Leipheim, nördlich der Donau und im Beritt von Günzburg.

Start ist der Parkplatz beim Schützenhaus Leipheim und wir wandern mit dem Uhrzeigersinn. Es wird eine Wanderung durch vorwiegend offene Landschaft mit Wiesen und Feldern.

Wir gehen den Weidlenweg mit Baumbegleitung und queren das Nautal. Die Nau misst 21km und mündet bei Günzburg in die Donau. Ihre beiden Quellflüsse, Warme- und Kalte Ach, haben ihren Ursprung in mehreren Karstquellen bei Langenau, wo sie sich östlich des Ortes zur Nau zusammentun, um Teile des Donaurieds zu benetzen.

Im leichten Auf und Ab wandern wir durch die Feldflure, vorbei an einem Industriegebiet linkerhand, ebenso links unseres Weges liegt der Schwarzfelder Hof mit Mannessee und Sonnensee sowie einem Campingplatz, rechts ist eine Straußenfarm und wir sind dazwischen auf dem Herdweg, der uns ins Langenauer Ried (80ha) bringt. Hier soll der Rest der Vegetation eines Flachmoores mitsamt seinen unterschiedlichen Feuchtigkeitsgraden und deren Flora wie Fauna erhalten werden.

Das Leipheimer Moos grenzt an. Auf dem Weg dorthin, der einen Schlenker nach Baden-Württemberg macht, dorthin folgen wir Wassergräben. Das Leipheimer Moos, wieder in Bayern, ist ein kalkreiches Niedermoor und der Rest einer größeren Vermoorung innerhalb des Donaurieds.

Wir wandern entlang einer kleinen Seenplatte, ein Gewässer wurde Südsee genannt, Richtung Nauwald. Wir biegen nach links in die Leibistraße ein, kommen an den Rand des Gewerbegebiets Donauried und an die Heidenheimer Straße, halten uns davor rechts und sind im Nauwald, wo wir der Nau abermals Hallo sagen. 

Der Nauwald ist ein 167ha großes Waldgebiet, mit seinen ursprünglichen Donau-Auwald-Bewohnern wie Märzenbecher, Kuckucksblume oder dem Winterschachtelhalm. In den Verlandungszonen finden sich Arten der Orchidee. Wer in die Luft schaut, sieht vielleicht einen Roten oder Schwarzen Milan heranschweben. Zwischen Nau und Donau kehren wir zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Murewa [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort