Rundtour Kösseine und Felsenlabyrinth Luisenburg (ab Marktredwitz)


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Länge: 18.73km
Gehzeit: 04:48h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Wer im bayerischen Fichtelgebirge nach einer aussichtsreichen Tagestour sucht, die weder zu leicht noch zu schwer ist, sollte es mit dem Rundwanderweg von Marktredwitz über Kösseine und Luisenburg versuchen. Eine Mischung aus schroffen Felsen, dichtem Wald und offenen Panoramen lockt vor allem Naturfans – doch es gibt auch etwas Geschichte zu entdecken. Der Kösseinegipfel, das Felsenlabyrinth und Bad Alexandersbad sind Highlights der rund 19 Kilometer langen Route, die bis zu 939 Höhenmeter erreicht.

Wir starten gleich hinter der Gaststätte „Zum Forsthaus“, die Parkplätze bereithält, wo es zunächst Richtung Westen zum Wenderner Stein geht. Die weiß-blau-weiße Markierung weist den Weg. Noch ist der Anstieg durch den Wald gering, trotzdem schafft der massive Felsbrocken bereits einen schönen Blick über das Fichtelgebirge.

Es geht weiter durch das stille Baummeer an Kleinwendern vorbei, nun beginnt der größte Anstieg. Bis zur Kösseine, dem höchsten Punkt, besteht eine fast stetige Steigung. Als Nächstes lässt sich der Püttnerfelsen erblicken, dann verläuft der Steilpfad weiter unter den Wipfeln.

Der abschließende Abschnitt hoch zur Kösseine ist der Steinwaldweg, erkennbar am rot-weißen Zeichen. Auf der Spitze lohnt sich eine Pause an der Hütte: Der größte Aufstieg ist geschafft, jetzt geht es hauptsächlich bergab. Zur bestechenden Aussicht passen z.B. ein Bier und Schnitzel im Kösseinehaus oder der selbst mitgebrachte Proviant. Über die Kösseine verläuft übrigens auch die Grenze zwischen Oberfranken und der Oberpfalz. Und einen kleinen Aussichtsturm – den Kösseineturm – gibt’s auch.

Die Wanderung hinab ist mit einem „H“ auf roter Fläche beschildert, bis der Haberstein erreicht ist. Danach erstreckt sich die Route weiter zum Burgstein und ist weiß-blau gekennzeichnet. Schließlich führt uns der blaue Punkt zum Felsenlabyrinth auf der Luisenburg. Die geheimnisvoll anmutende Landschaft aus Granitgestein hat zahlreiche Legenden entstehen lassen. Hier sollte man länger verweilen, um die Atmosphäre aufzusagen.

Das Ende ist dennoch nicht gekommen. Anschließend kommt der Abstieg zu einem Zwischenstopp im Heilbad Alexandersbad, dorthin leitet der Quellenweg mit einem Q-Symbol auf gelb. Zu den Besuchern der hiesigen Mineral- und Moorbäder gehörten nicht zuletzt berühmte Persönlichkeiten wie Goethe oder Königin Luise von Preußen. Darauf folgen die letzten knapp vier Kilometer entlang von Feldern und durch den dichten Wald zurück nach Markredwitz. In der kleinen Stadt kann der Tag gemütlich ausklingen, etwa bei einem leckeren Essen.

Bildnachweis: Von Jörg Braukmann [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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