Rundtour an den Weilbacher Kiesgruben: Vom Regionalpark-Turm zum Rosarium


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑115m  ↓115m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Regionalpark Rhein-Main ist ein Netz aus parkartig oder naturnah gestalteten Wegen und Grünflächen im Rhein-Main-Gebiet. Damit soll das Rhein-Main-Gebiet sowohl als attraktives Wohnumfeld als auch als touristisches Ziel aufgewertet werden. Das Zentrum des Regionalparks Rhein-Main wurde 2011 an den ehemaligen Weilbacher Kiesgruben eingerichtet.

Dass wir richtig sind, ist kaum zu übersehen, denn am Regionalparkzentrum steht der 41 Meter hohe Regionalpark-Turm, von dem aus man einen wunderbaren Blick über das Rhein-Main-Gebiet hat.

Wenn wir den Ausblick genossen haben, halten wir uns südwärts zum Ginkgohain, in dessen Mitte das Haus des Dichters als Landschaftskunstwerk steht. Ein Haus ohne Außenmauern, eine (Schreib-)Feder wie eine Wetterfahne im Wind, beschriftete Metallplatten wie herangewehte Blätter - hier stellen sich schnell die gewünschten Assoziationen ein.

Dann wandern wir weiter zum Silbersee, der im Naturschutzgebiet Weilbacher Kiesgruben liegt. Von rechts kommt der Hahnenpfad, wem wir nun weiter folgen und an dessen Ende auf die Wasserwerkchaussee einbiegen.

Die Wasserwerkchaussee leitet uns sicher zum Rosarium Hattersheim, das 1997 angelegt wurde. 6.500 Rosen wachsen hier auf einer Fläche von 1,3ha. Im Zentrum des Rosariums steht die 6,50 Meter hohe Rosenpyramide, über und über von Kletterrosen umrankt. Das Rosarium Hattersheim hat sich über die Jahre zu einem beliebten Veranstaltungsort entwickelt: Konzerte, Autorenlesungen, Feste, Rosenführungen und Gottesdienste finden im Rosarium statt.

Wir gehen nun hinein nach Hattersheim, begleiten dabei ein Stück lang den Schwarzbach, der auf dem Weg zum Main ist. Durch die Schulstraße geht es dann wieder in westliche Richtung und wir kommen auf die Sperlingsallee, die zurück zu den Weilbacher Kiesgruben und vorbei an einem der fünf kleineren Aussichtstürme an den Kiesgruben führt.

Zurück am Regionalparkzentrum können wir uns im Besucherzentrum über den Regionalpark Rhein-Main informieren. Das Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben ist seit 1991 Sitz des Umweltzentrums und wer nach der Wanderung Appetit hat, kann neben dem Naturschutzhaus in das Gasthaus Zum Wilden Esel einkehren.

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