Rundtour ab Bahnhof Steinerne Renne zu den Wolfsklippen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑491m  ↓491m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Steinerne Renne ist eine wildromantische Schlucht bei Wernigerode im Harz, durch die sich die Holtemme arbeitet. Die Steinerne Renne ist auf einem rund 2,5 Kilometer langen Talabschnitt als Naturdenkmal ausgewiesen. Diese richtig schöne Harz-Wanderung führt uns durch sehr abwechslungsreiche Naturlandschaften mit den typischen Harzer Felsen und Klippen, wie die Wolfsklippen (723m), die Hohe Wand, wo wir den höchsten Punkt haben werden, die Ohrenklippen und selbstverständlich auch die Renneklippen.

Wir sind im Beritt des Wernigeroder Stadtteils Hasserode, in einer Schlaufe der Harzquerbahn, im Holtemmetal. An der hinführenden Straße Bielsteinchaussee ist ein Parkplatz. Von da geht es los, aufwärts zum Bürgermeister Stieg und der Wanderrast Wernigeröder Fenster und das lässt quasi rahmenlos weit und tief blicken.

Der Bürgermeister Stieg führt uns bergan zur Rast Mönchsbuche. Die Buche ist ein Naturdenkmal mit Stempelstelle zur Harzer Wandernadel. Einst herrschte hier am Mönchsstieg Wandertourismus anderer Art, etwas spiritueller vielleicht, denn der Stieg verband die Klöster der Augustiner bei Darlingerode und der Benediktiner in Ilsenburg. Die Krone der Buche musste dem Zeitzahn weichen, aber ihr Stamm und ein Gedenkstein erinnert an früher.

Unsere Wanderung bringt uns auf den Ursula-Reinecke-Stieg und am Steinbruch Kleiner Birkenkopf mit etwas Abstand vorbei. Der Granit-Steinbruch ist nicht mehr im Regelbetrieb. Immer wenn ein Bedarf nach Granitstein besteht, rückt Gerät an.

Kurz drauf queren wir die Grenze ins Gebiet des Nationalparks Harz, tippen den Grenzweg an und kommen zu den Wolfsklippen via Weiße-Steine-Weg. Die Wolfsklippen sind eine Ansammlung von Granitklippen. Der Name rührt daher, dass hier damals der letzte Wolf im Hochharz gekillt wurde. Stempelsammler kommen auf ihre Kosten und Freunde der Aussichtsturmarchitektur. Der Turm steht seit 1901auf dem Gipfel, der sich gut 100m über den Umgebungsniveau erhebt. 10m misst der Turm und je nach Baumlaunen, ist er interessanter als die Aussicht.

Wir andern auf dem Alexanderstieg, mit abwechslungsreicher Vegetation. Nächstes höhere Ziel ist die Hohe Wand (747m) nebst Hohe Wand Klippe und kommen zur Wegekreuzung Molkenhausstern (Stempelstelle). Das eigentliche Molkenhaus ist etwas südöstlich vom Stern und bezeichnet ein einstiges Jagdhaus, das heute vom Nationalpark Harz genutzt wird.

Über die Molkenhaus-Chaussee kommen wir zu den Öhrenklippen, die sich rechterhand befinden und biegen auf den nördlichen Öhrenklippenweg. Ein Stückchen folgen wir alsbald der Nationalpark Harz Grenze auf dem Huyseburger-Häu-Weg, von dem auf die Bielsteinchaussee und dann zu den Renneklippen, mit Bank und Aussicht auf Hasserode. In der Ferne kann man bisweilen eine Dampflok pfeifen hören.

Nun geht es an die Kleine Renne und auf den Kleine-Renne-Weg. Das Bächlein rennt zur Holtemme, wir bleiben mit allen zusammen und kommen zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Hejkal [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons

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