Durch die Darlingeröder Schweiz zum Forsthaus Plessenburg


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Länge: 13.46km
Gehzeit: 03:57h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Bezeichnung „Schweiz“ in der Runde nährt die Erwartung von Auf und Ab mit tollen Aussichten und die fallen hernach auf Darlingrode und in die Darlingeröder Schweiz, über das Sandtal und bis ins Harzvorland.

Einige Eckdaten: Ripper-Berg, Waldgasthaus Plessenburg, Huyseburger-Häu-Weg, Oberförster-Koch Weg, Mönchsbuche, Pahnberghangweg, Stempelstellen der Harzer Wandernadel und Harzer Mischwald. Los geht’s an der Wandertafel am Parkplatz Sandtalhalle, südlich des Ortskerns von Darlingerode, einem Ortsteil der Stadt Ilsenburg, in der Landschaft zwischen Harzvorland und Hochharz. Die nächsten gut 3,5km wandern wir ansteigend und zunächst parallel zum Sandtalbach. Auf der anderen Bachseite ist das Waldbad.

Wir schlängeln uns durch die waldreiche Natur, haben uns an einer Schutzhütte orientiert, auf der Spur „Darlingröder Schweiz-Rundwanderweg“. Nicht erst in Zeiten von Distanz und verwaister Innenstädte wissen wir, dass wir im Wald nicht alleine sind: Es können Biker auf dem Trail „Jack the Ripper“ kreuzen. Das hat weniger mit dem serienmordenden, nie gefassten, Schlitzer aus London zu tun, sondern mit dem Ripper-Berg, den wir hinter uns lassen, auf dem Weg zwischen den Höhen Meineberg (574m) und Kantorberg (572m) hindurch. Wir haben Aussichten ins Harzvorland bis zum Fallstein bei Osterwiek und dem Huy.

Wir wandern über den Pisseckenplatz (Tatsache), treffen den Tanntalbach und kommen zur Plessenburg mit familiengeführtem Waldgasthaus. Hier gibt es Erfrischendes und Kräftigendes sowie einen Harzer Wandernadel Stempel. Die Geschichte Plessenburgs geht auf das Jahr 1776 zurück und auf ein herrschaftliches Jagdhaus, das auf dem Königskoll im Huysburger Häu durch Graf Heinrich Ernst zu Stolberg-Wernigerode gebaut und nach seinem Schwiegersohn, Prinz Friedrich Erdmann von Anhalt-von-Köthen-Pleß, benannt wurde.

In der Höhenlage sind wir auf dem Huysburger-Häu-Weg unterwegs und biegen auf den Oberförster-Koch-Weg. Am Gedenkstein für den Forstmann ist eine weitere Stempelstelle. Weiter geht’s zur Mönchsbuche mit Schutzhütte, wo man auch einen Stempel bekommen kann und erfährt, dass sich hier bei einer Buche schon immer die Mönche der Klöster Himmelpforte und Ilsenburg trafen, wenn sie sich besuchten.

Wir kommen über den Sienberg (539m), wandern den Pahnberghangweg absteigend. Der Sandtalbach fließt linkerhand unserer Route, die wir locker-flockig abwärts wandernd beenden. Darlingerode ist Erholungsort, an der Stadthalle befindet sich die Touristeninformation.

Bildnachweis: Von FrankBothe [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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