Vom Kloster Drübeck durchs Tänntal zum Waldgasthaus Plessenberg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑371m  ↓371m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Erholungsort Drübeck ist ein Ortsteil von Ilsenburg, liegt am Nordrand des Harzes, und hat seinen Ursprung in dem Benediktinerinnenkloster, das erstmalig 960 erwähnt wurde. Neben einer schönen Kloster Drübeck Besichtigung, wandern wir durch das Tänntal mit dem Tänntalbach zum Waldgasthaus Plessenburg am Rande des Nationalparks Harz und Aussichten gibt es ebenfalls, auf dem Rückweg mit Halberstädter Berg (517m) und Tonmühlenkopf (460m) beispielsweise.

Start im am Kloster Drübeck und dessen Parkplatz. Das einstige Kloster der Benediktinerinnen ist heute ein evangelisches Zentrum, wo man Tagen und Feste begehen kann, eine geführte Besichtigung erleben, Garten und Architektur entdecken, Stille genießen, Übernachten, ins Café oder die Weinstube gehen, im Klosterladen stöbern, lernen oder einfach nur den spirituellen Ort in sich aufnehmen kann. Man hat an alles gedacht und die Elemente aus Historie, Kunst und Natur wundervoll verbunden.

Die Klosterkirche St. Vitus (1004) fällt durch ihr Westwerk auf. Die Sommerlinde im Klosterhof kommt auf fast 300 Jahre. Das Kloster Drübeck liegt an der Straße der Romanik und der Klostergarten ist Teil des Projekts: Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt. Es bietet sich durchaus an, vor der Runde und zum Abschluss das faszinierende Kloster Drübeck aufzusuchen.

Wir queren zu Beginn die L85 (Am Osttor) und sehen durch die Auenlandschaft den Nonnenbach. Ihm folgen wir durch die Oehrenfelder Straße und kommen ins Tänntal. Das Tänntal ist sehr idyllisch, mit seinem Bachlauf, Bäumen und Büschen - und es geht auch nur mäßig wenngleich stetig bergauf.

Nach rund 5,3km sind wir beim Waldgasthaus Plessenburg. Plessenburg ist ein Ortsteil von Ilsenburg, in dem im 18. Jahrhundert ein Jagdhaus errichtet wurde. Teile davon gingen in den Umbau zur Gastronomie ein. Die Stempelstelle 7 der Harzer Wandernadel fand hier auch ein Kissen. Mit Wald und Aussichtspunkten wandern wir nach Drübeck, kommen über die Schützenstraße auf die Ilsenburger Straße und können das Kloster gar nicht verfehlen.

Bildnachweis: Von FrankBothe [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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