Rundtour über die Waitzdorfer Höhe zum Liliensteinblick


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑440m  ↓440m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Wanderung zirkelt zwei Runden, in die wir an der Frinztalmühle einsteigen, um hinauf zur Waitzdorfer Höhe zu gelangen und bei Waitzdorf (Hohnstein) den Liliensteinblick zu genießen. Auch Stufen werden unseren Weg kennzeichnen, um auf dem Rückweg ins hübsche Polenztal zu kommen. Es wird aussichtsreich und tiefgründig.

Vom Wanderparkplatz Frinztalmühle an der Polenz geht’s los. Der Frinzberg (250m) liegt nördlich von uns. Die Polenz wird sich südlich mit der Sebnitz zum Lachsbach vereinen. Wir gehen durch den Tiefen Grund, dem Waitzdorfer Bach folgend, der sich ein kleines Stück südlich des Wanderparkplatzes der Polenz übergibt.

Wir verlassen den Tiefen Grund, passieren den Waitzdorfer Bach sowie die Kreisstraße, die Hohnstein mit Porschdorf verbindet und folgen dem Ochelweg. Links von uns erheben sich zahlreiche Felsen im Klettergebiet Ochelwände mit Ochelhöhle, den Felsen Ochelturm und Ochelscheibe, entlang von Popanz, Ochelspitze, Bonifaz wandern wir und umrunden den Felsen Berg-Frei-Turm. Auch treffen wir auf die Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz (Kernzone). Wir sind beim Kohlichtgraben, der südlich bei Kohlmühle in die Sebnitz mündet.

Wir wandern ein Stück mit ihr auf dem Mühlweg ihrer Quelle entgegen. Der Weg, in den wir dann einbiegen, hat den Namen Nasenhöhle. Wenn der Wald einer Flur Platz macht, sind wir auf dem Weg zur Waitzdorfer Höhe, ein zweigipfliger Granitberg. Der waldfreie Teil liegt auf rund 423,5m, die überwiegend bewaldete Südwestkuppe misst 414m.

Wenn man große zottelige Tiere sieht, sind das zumeist Gallowayrinder, die das ganze Jahr draußen verbringen können. Schließlich stammen sie „wetterfest“ aus der Council Area Dumfries and Galloway im Süden von Schottland. Die hier sind aus der Zucht des Nationalparks und dürfen sich hier satt fressen. Wir gehen in den Ortskern von Waitzdorf und biegen dort zum Liliensteinblick ab. Der Tafelberg ist eine beeindruckende Landmarke im Elbsandsteingebirge.

Durch Waitzdorf gehen wir stufenreich den Weg Dorfgrund hinunter, folgen ein Stück der Kreisstraße und dem Tiefer Grundbach, bis in den Tiefer Grund, wo wir am Start unserer Wanderung schon mal waren. Jetzt gehen wir via Brandstufen zum Salzleckesteig. Der hat seinen Namen vermutlich von einem Trog, einer historischen Salzlecke (1810), denken wir uns ohne Kostprobe. Rehe, Hirsche und andere wilde Naschkatzen werden dadurch zum einen mit Mineralien versorg, zum anderen vor die Jägerbüchse gelockt.

Nach links biegen wir in den Polenztalweg ein, der genau das macht, was zu erwarten ist: durch das Polenztal führen. Entlang der Polenz und der Nationalparkgrenze wandern wir zum Parkplatz Frinztalmühle zurück.

Bildnachweis: Von Herr Commonsense [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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