Runde zum Bichlersee und hinauf auf den Wildbarren (Mangfallgebirge)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑686m  ↓686m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Runde zum Bichlersee und hinauf zum Wildbarren (1.448m) liegt westlich des Inntals in der Gemarkung von Oberaudorf. Der kleine Bichlersee ist besonders im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Seit die Kuppe des Wildbarrens nicht mehr so bewaldet ist, genießt sich von hier aus ein fantastischer Blick ins Inntal und auf die Bergwelt der Bayrischen Voralpen.

Wenn es lange geregnet hat vorher, können die Wege auf den Wildbarren durchaus rutschig sein sowie mehr Kraft und Obacht erfordern. Wir starten im Oberaudorfer Ortsteil Regau und werden mit der Uhr gehen. Die Runde wird sich nördlich von uns erstrecken und auf den ersten gut 4,3km sind wir in den Höhenlagen von etwa 810m bis 1.060m. Erst danach kommt es zum Aufstieg auf den Wildbarren. Wiesen, Almen, Wald und Bach werden die Wegbegleiter.

Vom Gasthof Bichlersee schlagen wir den Weg zum Bichlersee ein, den wir nach etwa 800m bereits erreichen. Der See misst 1,4ha und hat einen Umfang von 440m. Wir gehen entlang seiner Westseite, folgen dem Bichlersee-Steig zur Bichleralm, blicken auf uns, sehen auf den Wildbarren und was wir uns noch vorgenommen haben.

Nach insgesamt rund 2,3km treffen wir auf den Einbach, der nordöstlich von uns bei Einöden in den Inn mündet. Einbach und wir überqueren die offene Landschaft mit Weiden der Regaueralm.

Wenn wir uns vom Einbach trennen, geht es hinauf zum Wildbarren, dessen Gipfel mit 1.448m angegeben ist. Den Gipfel erreichen wir nach der Überwindung von rund 630 Höhenmetern bei Kilometer 6,9 der Wanderung. Der Aufstieg hat es durchaus in sich, belohnt aber durch wunderbare Aussichten über das Inntal sowie zum Zahmen und Wilden Kaiser zum Beispiel. Die lichten Momente sind Windbruch zu verdanken, hier und da sieht man, wie aus dem Totholz neues Grün sprießt.

Wenn wir auf dem Wildbarren, einem Teil im östlichen Mangfallgebirge, angekommen sind, könnten wir einen Abstecher zur kleinen Dreifaltigkeitskapelle unternehmen, an die sich zwei weitere Aussichtspunkte anschließen. Vom Gipfel aus geht es wieder hinab und wir kommen an der Wildbarrenhöhle vorbei, wo einer Sage nach ein Riese gewohnt haben soll.

Am Oberen Holzplatz, biegen wir in einen Weg mit der Nummer 5b ein. Rund 3,4km liegen noch vor uns. Teils in Serpentinen geht es zum Ausganspunkt zurück.

Bildnachweis: Von Rufus46 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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