Runde von der Enz-Quelle zum Kaltenbachsee und dem Bannwald Bärlochkar


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑356m  ↓356m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Enz ist der größte Nebenfluss des Neckar, aber wo die Enz entspringt, ist gar nicht so einfach. Eigentlich entsteht die Enz da, wo Große und Kleine Enz zusammenfließen. Die Große Enz wiederum entsteht durch den Zusammenfluss von Poppelbach und Kaltenbach.

Die Enz-Quelle, die wir heute besuchen, ist genau dieser Zusammenfluss von Poppelbach und Kaltenbach in Gompelscheuer, einem Ortsteil von Enzklösterle im Schwarzwald. Wir parken an der Freudenstädter Straße am Poppelbach und biegen ganz einfach auf der anderen Straßenseite in den Enzquellenweg ein, entlang von Wiesen und Waldrand.

Es geht tendenziell bergauf und gen Westen zum Kaltenbachsee, den wir nach etwa 2,8km erreichen. Der Kaltenbachsee war ein Triftsee, 1782 angelegt, um Holz zu flößen. Fernziel des im Schwarzwald geschlagenen Holzes waren die Niederlande.

Wir treffen auf ein weiteres Kaltenbachärmchen und gehen durch den Wald in nordöstliche Richtung, auf und ab, wobei wir nach rund 6km bei 852m den höchsten Punkt erreichen. Wir sind im geschützten Bannwald Bärlochkar unterwegs. Seit 1993 darf hier kein Baum mehr gepflanzt oder gefällt und auch kein Totholz mehr beseitigt werden. Das Schutzgebiet ist geprägt von großen Sturmwurfflächen. So fielen allein im Gebiet des Forstamtes Enzklösterle im Jahr 1999 bei dem Orkan Lothar 240.000 Festmeter Holz.

Nächstes Ziel ist es, uns der Großen Enz zu nähern, talwärts. Wenn wir gut 9,5km gewandert sind, treffen auf eine Kreisstraße und die Großen Enz. Beide gemeinsam verbinden Gompelscheuer mit Enzklösterle, das sich nordöstlich von uns befindet, während wir in die andere Richtung gehen, nach Gompelscheuer und an die gemauerte Örtlichkeit, an dem Enz-Quelle draufsteht.

Gompelscheuer, malerisch von Wiesen umgeben und von Wald eingefasst, hatte im Bereich des Zusammenflusses einst auch eine Sägemühle, woran der Name Sägmühlenweg erinnert. Es hier recht ruhig und gemütlich. Radfahrer, die sich an der Enz-Quelle auf den Enztalradweg auf machen, sind schon mal anzutreffen.

Bildnachweis: Von Harke [GFDL] via Wikimedia Commons

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