Runde von Bischofsmais über Einödriegel und Geißkopfturm nach Sankt Hermann


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑489m  ↓489m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bischofsmais im Bayerischen Wald ist auch im Winter gefragt, denn zwischen dem Hausberg Geißkopf (1.097m) und dem Nachbarn Einödriegel (1.121m) führen Lifte und Pisten nach Unterbreitenau. Die Sesselbahn misst rund 1.140m, darüber kann man auch ein Mountainbike mitnehmen, denn oben gibt es neben den Skipisten auch Bikeabfahrten, man findet am Hang eine Sommer- und eine Winterrodelbahn. Oben sind auch ein Gasthof und ein Aussichtsturm.

Das Rathaus in Bischofsmais ist unser Start und Ziel. Von hier geht es längs der Hauptstraße durch Wastlsäge und durch den Wald hinauf zum Teufelstisch (901m). Der Gipfelgrat ist ebenso wie ein benachbarter ehemaliger Steinbruch als Geotop ausgewiesen. Der Steinstapel ist schon beeindruckend. Vergleichen wir ihn mit bereits gesehenen anderen Teufelstischen, scheint dieser hier je nach Blickwinkel ein Teufelsstehtisch zu sein.

Es geht nochmal etwas hinunter in Richtung Hartwachsried und Habischried nach Unterbreitenau mit den Liftanlagen. Hier sind auch eine Bergrettungswache und ein Freizeitareal mit Bogensport nebst Teich. Wir nehmen keinen Sessel hinauf, sondern biegen in die Ringstraße ein, die uns in die Corneliastraße bringt und an einer Zisterne vorbei. Mit Cornelia geht es um den Bocksruck zum Einödriegel.

Wir machen einen kleinen Bogen zum Hirschensteinblick und kommen dann an einer Buche vorbei in den Gipfelbereich des Einödriegels. Der eigentliche Gipfel ist bewaldet und bietet keine Aussicht, aber dort wo wir ankommen steht ein hohes Gipfelkreuz auf einem Felsen.

Von hier bis zum Geißkopf sind es rund 1,3km, in denen wir ein wenig Schwung holen, erst etwas bergab und dann wieder aufwärts wandern. Auf dem Geißkopf steht die Geißkopfhütte, Sesselbahn und Schlepplift kommen hier an und es gibt den Geißkopfturm. Der Aussichtsturm ist 23m hoch, aus Holz und sendet ein Radioprogramm.

Wenn wir den aussichtsreichen Ausguck verlassen haben, kreuzen wir nach kurzer Zeit zwei bekannte Wege, die Ringstraße und die Roßkopfstraße, die wir auf einer Wanderung durch den Bischofsmaiser Wald schon kennengelernt haben und an der die Degenhardt Kapelle liegt.

Wir gehen nach Sankt Hermann, wie schon vor und nach uns der ein oder andere Wallfahrer. In Sankt Hermann steht ein Ensemble aus der Wallfahrtskirche St. Bartholomäus, einer runden Brunnenkapelle und der kleinen Einsiedeleikapelle. Alle entstanden im 17. Jahrhundert. Die Geschichte davor geht ins 14. zurück und hat mit dem Laienbruder Hermann zu tun, der vorausschauen konnte.

Entlang des Sankt-Hermann-Wegs kommen wir nach Bischofsmais zurück. Dort prägt die Pfarrkirche St. Jakobus den Kirchplatz. Zum Rathaus ist es nicht mehr weit.

Bildnachweis: Von MisterPicture [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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