Bischofsmaiser Waldrunde über die Breitenau zum Berghaus Loderhart und der Hochwaldhütte


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑630m  ↓630m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten im Kurort Bischofsmais im Bayerischen Wald und machen eine ausgedehnte Bischofsmaiser Wald-Runde. Dabei geht es über das Plateau Oberbreitenau zum Berghaus Loderhart, abwärts in ein Tal mit zwei Bachläufen nördlich von Rohrmünz, wieder aufwärts über das Kanonenrohr und den Standort Oberfrohnreut nach Greisingerhochwald, zum Bildstock Hölzerne Hand und über Hermannsried nach Bischofsmais zurück.

Vom Rathaus in Bischofsmais aus gehen wir in westliche Richtung und biegen von der Straße in den Wald ein. Wir kommen zur Degenhardt Kapelle, einer kleinen Andachtsstätte, deren Geschichte auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. Wir sind auf dem Wanderweg namens Roßkopfstraße unterwegs.

Nächstes Ziel ist die Hochebene Oberbreitenau mit der Wüstung, von der noch einige Mauerreste zu sehen sind. Die auch in Kurzform genannte Breitenau ist durch eine Heide- und Moorlandschaft geprägt. Hier ist auch die Bergwirtschaft Landshuter Haus, ein beliebter Treffpunkt für Wanderer, Biker und im Winter Skilangläufer, mit Übernachtungsangebot und Bewirtung.

Südlich von uns und links vom Wanderweg erhebt sich der Breitenauer Riegel (1.118m), daneben der Riegelsattel (1.029m). Im weiteren Verlauf des Weges haben wir dann auch linkerhand den Geißriegel (1.024m) und wir umrunden den Steinberg (999m). Dabei kommen wir zum Berghaus Loderhart, einer Selbstversorgerhütte der Naturfreunde Deggendorf, die zeitweilig bewirtschaftet ist. Anbei steht die Bergkapelle Loderhart.

Aussichten bis auf die Donauebene genießen wir vom Aussichtspunkt Kreuzfelsen. Durch den Wald wandern wir in südliche Richtung in den Beritt von Rohrmünz, wo wir auf zwei Bachläufe treffen. Einer davon hängt mit dem Sauloch zusammen und bildet den Saulochbach.

Jetzt gehen wir in östliche Richtung und haben beim Kanonenrohr die nächste Lichtung und Aussicht. Nördlich von uns erhebt sich der Dreitannenriegel (1.092m). Wir treffen einen weiteren Bachlauf und gehen nach Oberfrohnreut, wo sich der Wald erneut lichtet. Dann macht die Wanderung eine spitze Kehre und wir sind wieder gen Norden und bergauf unterwegs, wenn wir auf die Hochwaldhütte im Greisinger Hochwald treffen.

Der nächste interessante Punkt ist die Hölzerne Hand an einer Wegkreuzung. Die Hand hinter Gittern ist ein Dank eines einst Verirrten dort. Der schwor einen Eid, dass er, würde ihm geholfen, jährlich nach Sankt Hermann pilgern wolle. Ein Weiblein erschien und wies im den richtigen Weg.

Uns weist der rechte Weg weiter gen Norden, jetzt Höhenmeter lassend, und wenn wir nach 2km weiterer Wanderung nicht mitten in Hermannsried stehen, haben wir uns verlaufen. Durch abwechslungsreiche Landschaft kehren wir nach Bischofsmais zurück, am dortigen Kirchplatz steht die katholische Pfarrkirche St. Jakobus, die 1840 neu erbaut wurde, unter Verwendung von Langhaus-Mauern aus dem Jahr 1730.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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