Rund um die Louisenlust bei Müschenbach (Westerwald)


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑175m  ↓175m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Vom Namensgeber dieser Wanderung, dem in den Jahren 1747-1750 erbauten Jagd- und Lustschloss Louisenlust, ist heute leider nicht mehr viel zu erkennen. Nach einem Brand 1796 wurden die Reste des Schlosses im Laufe der Jahre von der umliegenden Bevölkerung als „Steinbruch“ genutzt und bis auf die Grundmauern abgetragen. Heute zeugt nur noch eine aufgestellte Informationstafel von der Existenz des Schlosses.

Ein guter Ausgangspunkt zu dieser Wanderung ist der Parkplatz am Bahnhof in Hattert. Zunächst wird die Bahn überquert, dann wandern wir einige Meter entlang derselben und bald über freies Feld abwärts nach Oberhattert. Dort treffen wir auf die Trasse der ehemaligen Kleinbahn zwischen Hachenburg und Selters und folgen dieser für einige Zeit gen Süden.

Weiter geht’s, vorbei an einem Kinderspielplatz, einer Fischteichanlage und auf schönem Weg, fast eben, bis zu einem gewaltigen Baum. Ab hier führt der Weg nun nach rechts leicht aufwärts und man wandert über einen weichen Wiesenweg bis zum Wald. Zunächst aufwärts, dann abwärts laufend, erreichen wir das „Kyrill Denkmal“. Als Symbol des Neuanfangs nach dem verheerenden Kyrill Sturm im Jahre 2007 wurde hier eine Esskastanie gepflanzt und eine Informationstafel zum Kyrill Sturm angebracht.

Immer weiter durch den Wald wandernd, überqueren wir bald die Bundesstraße 414 und eine Bahnlinie, bevor es weiter abwärts zum Waldrand geht. Vorbei an einer schönen Sitzgruppe und über freies Feld bei Marzhausen mit herrlicher Fernsicht über den Westerwald, geht es bald wieder hinein in den Wald. Hier treffen wir auf die oben erwähnte Informationstafel zur Louisenlust und erreichen schon kurze Zeit später wieder den Ausgangspunkt am Bahnhof in Hattert.