Rund um die Dortmunder Hohensyburg (Ardeygebirge)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 3 km
Gehzeit o. Pause: 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑147m  ↓147m
Rundwanderweg A 2 vom Parkplatz an der Spielbank Hohensyburg

Der Süden Dortmunds ist von den Höhen des Ardeygebirges charakterisiert, das sich einigermaßen steil über dem Ruhrtal erhebt. Hier oben hatte Karl der Große 775 die sächsische Sigiburg erobert und sie dann selbst als wichtigen Posten bei seiner Christianisierung der heidnischen Sachsen genutzt.

Später, im 12. Jahrhundert, wurde aus der wahrscheinlich aus Holz und Wällen gesicherten frühmittelalterlichen Burg die Hohensyburg. Die Kölner Erzbischöfe ließen um 1150 aus Stein eine neue Burg erbauen. Von dieser Burg sind heute noch Ruinen erhalten.

Wir starten unsere kurze Rundwanderung am Parkplatz der Spielbank Hohensyburg, die 1983-85 erbaut und durch ein Konzert von Sammy Davis jr. eröffnet wurde. Wir folgen an dem Parkplatz der Markierung A 2, die vom Sauerländischen Gebirgsverein angebracht wurde.

Entgegen des Uhrzeigersinns wandern wir in westliche Richtung hinein in den Wald und kommen dann oberhalb des Kaiser-Wilhelm-Denkmals ins Naturschutzgebiet Ruhrsteilhänge Hohensyburg. Es geht zu einem Aussichtspunkt mit schönem Panoramablick auf den Hengsteysee, Hagen und hinein in Sauerland und Bergisches Land.

Wenig später erreichen wir einen befestigten Weg und halten uns hier links. Jetzt geht es entlang der Bruchkante des Ardeygebirges oberhalb des Ruhrtals bis zur Höhe, wo die Lenne aus dem Sauerland kommend in die Ruhr einmündet.

Der A 2 leitet um den Campingplatz Hohensyburg herum. Wir befinden uns hier übrigens am südlichsten Punkt der Stadt Dortmund. Dann geht es zur Naturbühne Hohensyburg, die seit 1952 von einem Amateurtheater bespielt wird. Rund 800 Zuschauer finden Platz, wenn die Schauspieler Stücke wie Räuber Hotzenplotz, Viel Lärm um nichts oder Romeo und Julia inszenieren.

Über die Syburger Dorfstraße spazieren wir nun weiter zur ältesten Kirche von Dortmund, der St. Peter Kirche zu Syburg. Sie soll im 8. Jahrhundert auf Veranlassung Karls des Großen erbaut und von Papst Leo III. besucht worden sein. Der heutige Kirchenbau ist allerdings etwas jünger und entstand im 12. Jahrhundert. Um die Kirche herum liegt ein Friedhof, auf dem es Gräber aus dem 9. Jahrhundert gibt. Das dürfte der älteste christliche Friedhof im Ruhrgebiet sein. Dann schließt sich die Runde wieder am Parkplatz der Spielbank.

Vgwort