Rund um den Schmuckenstein bei Ramsau (Berchtesgaden)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑416m  ↓416m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wer die schöne Aussicht will, muss aufsteigen. Das tun wir auf dieser Runde gleich auf den ersten 2km, von 1.034m auf 1.294m. Dann geht es überwiegend leicht auf und ab, wobei sich immer wieder herrliche Ausblicke eröffnen, zum Beispiel zum Watzmann, zum Hochkalter sowie über Almen und Bergketten. Der Wanderung verläuft über schöne Waldwege, man hat Schatten und Lichtblicke! Die Runde führt um den 1.428m hohen Pfaffenbichel und wir kommen zur Mordaualm.

Start ist der Parkplatz der Hochschwarzeck Bergbahn an der Schwarzecker Straße, die wir überqueren und durch die Straße „Am Gseng“ in nördliche Richtung gehen. Die Runde öffnet sich dann und wir halten uns rechts. Nach einem Stück Wiese geht es  in den Wald. Beim Aufsteigen lohnt immer wieder mal ein Schulterblick, um sich die Berchtesgadener Bergwelt mit dem Watzmann zum Beispiel anzusehen.

Nachdem wir rund 4,8km gesamt gegangen sind, öffnet sich der schattige Bergwald und wir blicken über die Almfläche der Mordaualm, die von zwei Bauern gepflegt wird. Die Alm auf rund 1.200m im Lattengebirge lädt zu einer Rast ein. Von hier aus kann man aufs Blaueis schauen, den nördlichsten Gletscher der Berchtesgadener Alpen. Umringt ist er vom Hoch- und Kleinkalter sowie der Blaueisspitze.

Entlang von Wald und Almwiesen gehen wir in Richtung Hochschwarzeck. Der Schmuckenstein, geografisch gesehen ein Ausläufer des Lattengebirges, ist übrigens eine bewaldete Erhebung von 1.332m und an dessen Rand sind wir auf dem Rückweg, ebenfalls wieder durch schattigen Wald, mit Auf und Ab, bevor es nach rund 7km stetig hinunter geht und wir oberhalb des Schmuckensteinlifts aus dem Wald herauskommen.

Wenn wir auf dem Parkplatz zurück sind, könnten wir auch noch per Hirscheckbahn zum Hirschkaser hinauffahren. Da kann man dann ganz bequem 14 Minuten lang per Sessellift hinaufschweben.

Bildnachweis: Von Martin Falbisoner - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link

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