Rund um den Harkortsee (Ruhrtal)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑307m  ↓307m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Harkortsee ist einer von insgesamt sechs Stauseen im Ruhrtal. Die Staumauer, 1931 fertiggestellt, verbindet Wetter am rechten Ufer mit Hagen, links der Ruhr. Benannt ist der See nach dem Industriepionier und Politiker Friedrich Harkort, der auch den Beinamen „Vater des Ruhrgebiets“ trägt.

Am Harkortsee-Naturbad gibt es Parkplätze und hier beginnen wir unsere Seeumrundung. Vom Parkplatz gehen wir nach links in die Wilhelmstraße und biegen hinter den Schienen in die Friedrichstraße, die über die Ruhr und das Stauwehr des Harkortsees führt.

Es geht zu auf den beeindruckenden Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle, bevor wir diesen aber tatsächlich erreichen, biegen wir links zum Wasserschloss Werdringen ab. Schloss Herdringen geht zurück auf die Zeit des 13. Jahrhunderts. 1977 erwarb die Stadt Hagen das damals sehr heruntergekommene Bauwerk und richtete dort das Museum für ur- und Frühgeschichte als Teil des Historischen Centrums Hagen ein.

Wir umrunden nun den Kaisberg (185m) und kommen heran an der Naturschutzgebiet Kaisbergaue. Auf Höhe der Kleingartenanlage Ruhraue erreichen wir die Bundesstraße B 54, der wir hinüber auf das andere Ruhrufer folgen und damit das Stadtgebiet von Hagen verlassen und jetzt in Herdecke unterwegs sind.

Es geht direkt am Ufer der Ruhr zur Einmündung des Herdecker Bachs und weiter an der Ruhr entlang durchs Freizeitgelände Bleichstein. Dann kommen wir zum Beginn des Harkortsees, den man kaum verfehlen kann, denn hier überspannt das Ruhr-Viadukt das Tal.

Der Ruhr-Viadukt entstand 1879 als Teil der Bahnstrecke von Düsseldorf nach Dortmund. Die Gleise führen in dreißig Metern Höhe auf einer Länge von 313 Metern über die Ruhr. 24.400 Kubikmeter Bruchstein formen die Brücke, die auf zwölf Bögen ruht.

Entlang der Baumwiese kommen wir zum Gelände des ehemaligen Cuno-Kraftwerks. Hier steht der 240m hohe Cuno-Turm, eine weithin sichtbare Landmarke von Herdecke. Hinter dem Minigolfplatz queren wir die Wetterstraße (L 675) und gehen hinein in die Wälder am Ardeygebirge.

Wir kommen über den Harkortberg (232m) mit dem Harkortturm hinein nach Wetter und treffen hier auf den Burgturm (ehemaliger Bergfried der Burg Wetter) und die evangelisch-reformierte Kirche, bevor wir wieder am Harkortsee sind und über den Seeplatz zurück zum Naturbad Harkortsee kommen.

Vgwort