Rund um den Großen Zacken bei Oberems (Taunus)


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑404m  ↓404m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Zu Füßen des Feldbergs im Taunus liegt der kleine Ort Oberems, Ausgangspunkt zu dieser Wanderung um den Großen Zacken. Südöstlich an den Ort schließt sich das Naturschutzgebiet Oberes Emsbachtal an, das wir ebenfalls auf dieser Wanderung erkunden werden.

Start und Ziel unser Wanderung ist der Parkplatz im Mühlweg in Oberems. Vom Parkplatz aus folgen wir zunächst der Markierung „Schwarzes Geweih“ durch den Ort bis in ein Waldgebiet. Wir durchstreifen den Wald auf schönem Weg bis wir hinter einer Landstraße nach rechts abbiegen und den Weg in Richtung Großer Zacken einschlagen. Bis zum Erreichen des Großen Zackens bleibt der Wald unser ständiger Begleiter. Den Großen Zacken selbst erreichen wir über einen kurzen Abstecher.

Nachdem der Große Zacken hinter uns liegt, geht es weiter durch den Wald in Richtung Rotes Kreuz mit Einkehrmöglichkeit, und wir folgen dabei teilweise den Wegweisern des Schinderhannespfads. Hinter dem Roten Kreuz leitet uns dann wieder der Schwarzes Geweih Wegweiser weiter, und es geht steil abwärts bis auf den „Glasweg“.

Wir folgen einige Zeit lang dem Glasweg mit vielen informativen Tafeln am Wegesrand und der ein oder anderen schönen Rastmöglichkeit, bis es dann auf weiterhin schönen Waldwegen abwärts zurück zum Ausgangspunkt in Oberems geht.

Den Dorfplatz in Oberems schmückt der gusseiserne Brunnen von 1879. Am 3. Juni 1879 vergab die Gemeinde Oberems den Auftrag, den Brunnen zu liefern für 220 Mark und 40 Pfennig an Wilhelm Dauber in Heftrich. Er ersetzte den mittleren der hölzernen Laufbrunnen des Ortes, der undicht geworden war. Aus der Baugleichheit mit dem Brunnen in Dasbach ist mit hoher Wahrscheinlichkeit abzuleiten, dass auch dieser Brunnen in der Michelbacher Hütte gegossen wurde. Der ursprünglich mit grüner Ölfarbe gestrichene Brunnen wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Ortsmitte an die Pfannengasse umgesetzt. Anfang des 20. Jahrhunderts war der Brunnen in einem schlechten Zustand. Mit Hilfe von Spendengeldern wurde eine Sanierung vorgenommen und der Brunnen an seinen heutigen Platz in der Ortsmitte zurückversetzt (Quelle: Wikipedia).

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