Rösper Wasserwege


Erstellt von: bergmann
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Stunden 26 Min.
Höchster Punkt: 678 m
Tiefster Punkt: 459 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gasthof DiemeltalGasthof Diemeltal

Wer bei dieser ca. 17,5 km langen Rundwanderung eine wie auch immer geartete Bootstour erwartet, ist hier auf dem falschen Dampfer. Die Rösper Wasserwege verdanken ihren Namen der Tatsache, dass der Verlauf der Wanderung fast ständig einem Wasserlauf folgt.

Dabei durchstreifen wir einige Naturschutzgebiete und können hier Gewässer in ursprünglicher Form und Umgebung wahrnehmen: Sprudelnd, quirlig, träge, stehend und gestaut, tief und seicht, klar und trübe. Fließende Bachläufe wechseln mit Sumpf- und Feuchtgebieten, bieten Fauna und Flora reichhaltige Wachstumsmöglichkeiten. Besonders im Frühjahr sind Frosch- und Vogelkonzerte zu erwarten, Vogelliebhaber sollten ihr Fernrohr dabei haben.

Der Weg startet am Wanderparkplatz Forsthaus Röspe und folgt der Röspe flußaufwärts die ersten Meter. Im Vorbeigehen sehen wir zahlreiche Sumpf- und Wasserfächen neben der fließenden Röspe. Unmerklich gelangen wir in das von links kommende Schwarzbachtal. Heute sieht man es dem NSG nicht mehr an, dass hier früher dichter Fichtenbestand das Tal bedeckte. An drei Stellen im Schwarzbachtal kreuzen Bachläufe den Wanderweg. In der Regel ist das kein Problem, bei Hochwasser aber schon.

Bald erreichen wir den Rothaarsteig und kreuzen den Schwarzbach auf einer Brücke in Richtung Dreiherrenstein. Wieder folgen wir entlang einem Bachlauf dem Rothaarsteig bis zur Höhe, der Heinsberger Hochheide. Hier steht lichter Baumbestand neben Wachholdergewächs und Heidekraut. Der Weg führt weiter zum Dreiherrenstein, dem alten Grenzpunkt zwischen Kur-Köln, Nassau-Oranien und dem Wittgensteiner Land. Ein schöner Rastplatz lädt zum Verweilen ein.

Bergab gehend verlassen wir den Rothaarsteig und gehen entlang dem Zinsebach (NSG) bis zur Ortschaft Zinse, einem schönen Dorf mit Einkehrmöglichkeiten. Dem Zinsebach folgend gehen wir den letzten Abschitt bis zum Forsthaus Röspe. Auch hier befinden sich wieder viele Biotope und Brutgebiete bis zum Ende der Wanderung am Forsthaus.

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