Pfauengrund-Rundweg bei Weismain (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 2 Min.
Höhenmeter ca. ↑225m  ↓225m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Pfauengrund-Rundweg führt westlich von Weismain und südlich des Kordigast (538m) in den Pfauengrund, ein Seitental des Weismain-Taltrichters. Der Pfauengrund ist überwiegend bewaldet, man trifft nur auf wenige kleine Höfe und ein paar Felder.

Wir starten die Rund in Weismain am Marktplatz. Wir gehen ein Stückchen entlang der Hauptstraße und biegen in den Hutzelbrunnen ein. Links geht es dann in die Straße Zum Kordigast und wir verlassen Weismain über die Plessenfuhr. Der Pfauengrund-Rundweg umrundet den Sommerrangen und den Kröttenstein (532m). Wir gehen mal links, dann rechts und folgen dem Frankenweg in Richtung Kordigast.

Der Kordigast hat zwei Gipfel: Der Kleine Kordigast hat eine Höhe von 538m, der Große Kordigast von 536m, ist also kleiner. Die Bezeichnungen Groß und Klein beziehen sich hier also nicht auf die Höhe der beiden Gipfel, sondern sind in ihrer historischen Bedeutung nördlich/östlich und südlich/westlich zu verstehen.

Links von uns liegt der Felsen Steinerne Hochzeit am Fuße des kleinen Kordigast. Dort ist auch ein Gasthaus, man müsste dorthin abbiegen. Wenn man zum Plateau des Großen Kordigast möchte, müsste man auch abbiegen und zwar gen Norden. Dann kämen wir auch zur Einzelsiedlung Oberloch am oberen Ende des Pfauengrunds.

Wir gehen durch die Feldflur entlang des Wegs „Oberloch“ nach Giechkröttendorf, folgen einem Wasserlauf und  kommen am Schloss Giechkröttendorf, einem ehemaligen Wasserschloss, vorbei. Man sieht ein dreigeschossiges Gebäude mit angebautem Türmchen und einem Mansardwalmdach.

Durch die Wassergasse kehren wir in den historischen Kern von Weismain zurück. Zurück in Weismain bietet sich ein kleiner Stadtbummel an und natürlich ein Besuch der spätgotischen Stadtpfarrkirche St. Martin, mit Teilen aus dem 15. Jahrhundert und dem sechseckigen Turmaufsatz mit Welscher Haube sowie dem schmucken Steinernen Haus aus dem 16. Jahrhundert mit auffallendem Staffelgiebel. Hier ist das Rathaus. In Weismain finden sich auch Stadtmauerreste mit Türmen und Toren.

Bildnachweis: Von Trollhead [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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