Von Weismain zum Großen Kordigast und über den Frankenweg zurück (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑251m  ↓251m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Jede Menge Natur der Fränkischen Schweiz erleben wir auf dieser Runde zum Hausberg der Gemeinde Altenkundstadt, nämlich dem Kordigast. Von dem Kordigast gibt es gleich zwei, denen wir zu Leibe rücken werden: der Kleine Kordigast (538m) und der kurioserweise kleinere Große Kordigast (536m).

Wir starten mitten in Weismain, durch das der Weismain fließt, und können am Kastenhof parken. Dort sind auch die Tourist-Info und das Nordjura-Museum in einem denkmalgeschützten Gebäude untergerbacht.

Weismain bietet sich zu einem historischen Rundgang an, denn man findet neben der Stadtmauer einige schmucke Gebäude ab dem 16. Jahrhundert aus massiven Untergeschossen aus Sandsteinquadern mit zierendem Fachwerk obenauf. Oft sieht man auch große rundbogige Tore. Sehenswert ist das Rathaus am Markt mit dem hohen Staffelgiebel. Wir gehen für die Rundwanderung erstmal zur St. Martin Kirche, einer dreischiffigen Halle von 1890, Chor und Turm stammen aus der Zeit um 1500.

Wir halten uns in westliche Richtung und gehen in den Pfauengrund über die Straße Hutzelbrunnen und „Zum Kordigast“ über die Plessenflur. Im Wald biegen wir an einer Info rechts ab, während der auch hier verlaufende Pfauengrund Rundweg einen Bogen beschreiben wird. An der nächsten Abbiegung gehen wir links und wieder rechts zum Gasthof „Zur Steinernen Hochzeit“, der ganz nah am Kleinen Kordigast liegt und gegenüber ein kleines Ziegengehege hat.

Das Sträßchen verlassen wir beim nächsten Infopunkt, wo wir uns nach rechts begeben und den Großen Kordigast in Angriff nehmen. Dabei sind wir auch auf den Spuren der Kelten unterwegs. Es wird sportlich, wenn wir über den Felsensteig das Kordigastplateau erklimmen. Man kann auch einen seichteren Aufstieg wählen, wenn man das Plateau ein Stück umrundet. Auf dem Großen Kordigast bieten Schautafeln Orientierung und man kann bei guter Sicht ins Fichtelgebirge oder den Thüringer Wald erblicken.

Jetzt haben wir rund 2/3 der Wanderung hinter uns. Die Runde führt uns durch die offene Landschaft nach Weismain zurück. Links von uns liegt Bernreuth, rechts Giechkröttendorf. Wir kommen beim Schloss Giechkröttendorf raus, einem dreigeschossigen Mansardbau mit einem Treppen- und einem Eckturm aus dem 16. Jahrhundert, wobei das Schloss im Kern wohl älter ist. Über die Giechkröttendorfer Straße kommen wir in den Ortskern von Weismain und zum Ausgangsort unserer Wanderung.

Bildnachweis: Von Trollhead [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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