Naturparkrunde Märkische Schweiz


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 49 Min.
Höhenmeter ca. ↑434m  ↓434m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Naturpark Märkische Schweiz liegt rund 60km östlich von Berlin und wie der Name es nahelegt: Es ist hier deutlich hügeliger als sonst im meistens doch recht flachen Brandenburg. Schöne Laubwälder, viel Wasser und ein stetes Auf und Ab machen die Märkische Schweiz zu einem der beliebtesten Wanderziele im Großraum Berlin-Brandenburg.

Wir starten zur Naturparkrunde, die mit einem roten Kreis markiert ist, am Besucherzentrum Schweizer Haus in der Lindenstraße in Buckow. Im Naturparkzentrum gibt es auf rund 200 Quadratmetern Ausstellungsfläche vielversprechende Einblicke in den Naturpark Märkische Schweiz.

Es geht gegen den Uhrzeigersinn und die Route führt uns über den Giebelpfuhl zum Schermützelsee, mit 137ha Fläche der größte See in der Märkischen Schweiz. Am klaren Wasser des Schermützelsees fühlen sich Graureiher, Eisvögel, Fischotter und Biber wohl. Die Natur verträgt sich hier übrigens gut mit der touristischen Nutzung des Schermützelsees.

Vorbei am Hotel Johst am See (hier gastierte früher der als rasender Reporter bekannt gewordene Schriftsteller Egon Erwin Kisch) wandern wir entlang des Westufers des Schermützelsees und treffen dann auf die Kreisstraße K 6413. Dahinter kommt man auf dem Buckower Weg zur ehemaligen Seifertschen Mühle. Das Mühlengebäude, der Mühlteich und einige Mühlräder der 1574 entstandenen Mühle sind noch vorhanden.

Angetrieben wurde die Mühle vom Stöbber, dem wichtigsten Fluss in der Märkischen Schweiz. Auf den treffen wir jetzt zum ersten Mal, verlassen das Tal aber gleich wieder, um durch Waldsieversdorf zum Großen Däbersee zu gehen. Zwischen Großem und Kleinen Däbersee gehen wir zur Trasse der Buckower Kleinbahn und wandern dann nordwärts zum Krummen Pfuhl und zum Schwarzen See.

Wir kommen zum Bildungszentrum Drei Eichen, wo Schulklassen, Familien und Ferienlager den Naturpark Märkische Schweiz erleben können (und manch zur Wandersaison auch ganz einfach einen Kaffee trinken kann).

Bei der Pritzhagener Mühle erreichen wir wieder das Stöbbertal (gerne sparsam auch ohne Ö-Striche einfach Stobbertal genannt). Vorbei am Großen Tornowsee begleiten wir die Stöbber bis zurück zum Schweizer Haus.

Vgwort