Nationalpark-Runde ab Freilichtmuseum Finsterau (Bayerischer Wald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑486m  ↓486m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Finsterau, auf rund 1.000m Höhe gelegen, gehört zur Gemeinde Mauth im Bayerischen Wald und grenzt an Tschechien an. Das Freilichtmuseum Finsterau ist nordwestlich des Ortskerns und von da aus Richtung tschechische Grenze erstreckt sich ein gutes Stück Nationalpark Bayerischer Wald.

Wir werden auf der Nordschleife, vom Freilichtmuseum Finsterau aus gesehen, jede Menge Freilicht und Freisicht genießen können: Die Alte Klause im Reschbachtal, Zametzer-Steig, Großer Schwarzbach, Schwarzbachklause, der aussichtsreiche Felsen Auf der Steinfleckberghütte, Kleiner Schwarzbach und Finsterauer Lusensteig erwarten uns.

Start ist am Freilichtmuseum Finsterau (Niederbayerische Freilichtmuseen Massing und Finsterau). Wir gehen links in die Museumsstraße, von dort auf den Jugendsteig in die Runde gegen den Uhrzeigersinn. Durch die Vegetation des Bayerischen Walds geht es mal mehr mal weniger, aber doch stetig aufwärts. Wir stoßen nahe dem Reschbach auf dem Zametzer-Steig, schweifen für ein Teilstück von diesem ab und kommen an der Alten Klause wieder zu ihm zurück. An der Alten Klause wurde wohl ganz früher Holz getriftet.

Wenn wir etwa 4,5km gewandert sind, ist rechterhand Felsen und der Farrenberg (1.203m). Wir kommen auf den Schwarzbachweg und an den Großen Schwarzbach sowie zur Schwarzbachklause. Nahebei ist ein Luftrettungsstützpunkt. Alles, was im Wasserbau mit der Bezeichnung Klause endet, ist das Aufstauen eines Gewässers für die Flößerei. Etwas nördlich von uns kommen einige kleine Wasserläufe, die zum Großen Schwarzbach zustoßen.

Wir gehen den Kapellenweg, der an einem einstigen Kapellenstandort vorbei an die Flanke des Steinfleckbergs führt. Dessen bewaldeter Gipfel von 1.342m erhebt sich rechts von uns. Unser höchster Punkt ist vor der Aussicht Auf der Steinfleckberghütte bei 1.332m. Wir stehen auf Blockfelsen und genießen den interessanten Ort mit der Forsthütte. Weiter geht die Wanderung zur Lichtung Kirchlinger Stand.

Dann geht es gen Süden und wir gehen mit Abstand mit dem Lauf des Kleinen Schwarzbachs. Nach etwa 10,1km biegen wir in den Finsterauer Lusensteig ein. Kleiner und Großer Schwarzbach fließen zusammen und ab da heißt es Schwarzbach, dem wir dann folgen. Der Schwarzbach fließt übrigens in den Reschbach, den wir an der Nationalparkgrenze Bayerischer Wald überqueren, um anschließend dem Freilichtmuseum einen Besuch zu widmen.

Das Freilichtmuseum Finsterau zeigt das Leben und Arbeiten der Vorfahren im Bayerischen Wald. An verschiedenen Wochentagen gibt es diverse handwerkliche Vorführungen: Schmiede, Backhaus, Holzbearbeitung zum Beispiel. Zehn Höfe, Handwerk und eine Kapelle sind hier aufgestellt. Der Petzi-Hof beispielsweise besteht aus sieben Gebäuden, die 1988 hierher umgezogen sind. 1847 wurde der Hof einst gebaut.

Bildnachweis: Von Flodur63 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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