Rundwanderung zur Hammerklause und ins Hochmoor Finsterauer Filz


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑190m  ↓190m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Urlaubsregion Mauth-Finsterau im Bayerischen Wald, angrenzend zum Böhmerwald bietet nicht nur zahlreiche Wandererlebnisse sondern ist mit seinem Langlaufzentrum auch eines der 10 höchstgelegenen Wintersportgebiete in Bayern und eines der 10 schneesichersten.

13 Loipen und 120km gespurtes Langlaufnetz sind hier zu finden und eine Skating-Loipe. All das kriegen wir gleich zu Beginn der Runde zur Hammerklause und entlang der Grenze zu Tschechien zu sehen.

Start ist der Parkplatz Wistlberg, wo die Grenze zum Nationalpark Bayerischer Wald verläuft. Wir kommen am Langlaufzentrum Mauth-Finsterau vorbei, stoßen auf die Reutenstraße, in die wir links einbiegen. Nochmal links gehen und wir sind auf dem Weg Kühtrieb. Es geht durch den Wald hinauf zum Fürstenhut-Denkmal. Hier wird der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht. 

Wir treffen auf die Fürstenhuterstraße, in die wir nach rechts einbiegen. Dann beginnt der Hammerklausenweg. Rechterhand sehen wir Feldflur, links Baumbestand. Die Hammerklause ist eine historische Holztrift, wo der Teufelsbach angestaut wurde. Wir sind jetzt etwa 4,5km gegangen und am tiefsten Punkt der Runde. Recht idyllisch lädt der kleine See zum Verweilen ein. Dann gehen wir die Teufelsbachstraße. Ab jetzt geht es wieder überwiegend aufwärts.

Der Teufelsbach fließt mit dem Grenzverlauf. Beim Nachbarn heißt er Čertova Voda (Čert = Teufel, Voda = Wasser). Etwa 2,1km folgen wir der Teufelsbachstraße und biegen dann in westlicher Richtung von ihr ab. Ziel ist das Finsterauer Filz. Das Finsterauer Filz erstreckt sich auf 4,2ha. In dem Moor wurde zeitweilig früher Torf abgebaut. Bis zum Ausgangsort unserer Runde sind es nach Verlassen des Filzes lediglich rund 700m.

Nordwestlich vom Finsterauer Ortskern ist das Freilichtmuseum Mauth-Finsterau, dem wir unbedingt einen Besuch abstatten sollten. Anhand von historischen Höfen und Handwerken lässt sich das Leben von einst erahnen. Je nach Wochentag gibt es diverse Vorstellungen alter Handwerkskünste oder Veranstaltungen.

Bildnachweis: Von Mojmir Churavy [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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