Malerweg Etappe 6 von Schmilka über den Papststein nach Gohrisch


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 54 Min.
Höhenmeter ca. ↑619m  ↓492m
Malerweg durchs Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz)

In Schmilka wechselt der Malerweg die Uferseite der Elbe. Wir passieren den Fluss mit der Elbfähre nach Schmilka-Hirschmühle. Es geht nun südlich der Elbe weiter. Auf dem Aschersteig wandern wir hinauf nach Schöna.

Rechterhand erhebt sich eindrucksvoll die Kaiserkrone (351m), der Rest eines Tafelberges, der sich gemeinsam mit dem Zirkelstein über die Ebene von Schöna erhebt. Am Fuß der Kaiserkrone stehen mehrere charakteristische Sandsteinfelsen, die man im Skizzenbuch von Caspar David Friedrich wiederfand und die er für sein berühmtes Gemälde „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ als Untergrund für den Wanderer verwendete.

Auf dem Caspar-David-Friedrich-Rundweg spazieren wir durch Schöna und weiter über den Wolfsberg nach Reinhardtsdorf. Hier steht eine sehenswerte barocke Bauernkirche. Die Reinhardtsdorfer Kirche wurde im 17. Jahrhundert barock ausgestaltet und ausgemalt. Als Hintergrund der biblischen Szenen dienen oft Landschaften des Elbsandsteingebirges.

Ab Reinhardtsdorf wandern wir auf dem Malerweg in Richtung Krippen und kommen dann durchs Liethenbachtal zur Liethenmühle, eine ehemalige Wassermühle, die erstmalig im 16. Jahrhundert genannt wird. Heute wird die Liethenmühle als Waldgasthof und Pension genutzt und ist eine Anlaufstelle für Wanderer im Elbsandsteingebirge.

Der Malerweg leitet uns durch Kleinhennersdorf. Am Ortsende biegen wir links in den Alten Schulweg und wandern nun zum Wildgehege Kleinhennersdorf. Danach wird es felsig. Über Stufen wandern wir hinauf auf den Papststein (451m). Hier kann man sich in der Bergwirtschaft Papststein stärken oder einfach nur den schönen Blick über die Sächsische und die Böhmische Schweiz genießen.

Wir wandern nun wieder hinab zum Waldparkplatz Gohrisch, bevor der nächste Aufstieg ansteht: Es geht auf den Gohrisch (440m). Auch hier wieder locken schöne Aussichten: nach Süden sieht man den Hohen Schneeberg (723m), nach Norden den Lilienstein. Im Osten fällt der Blick zu den Schrammsteinen und im Westen sieht man zu den Höhen des Erzgebirges.

Vom Gohrisch aus wandern wir auf dem Muselweg, biegen später nach links auf den Jagdsteig und dann zum Königsweg, um unser Etappenziel, den Kurort Gohrisch zu erreichen. Gohrisch gilt als erste Sommerfrische in der Sächsischen Schweiz und ist seit 1869 touristisch aktiv.

Bildnachweis: Von Norbert Kaiser [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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