Löwenpfad Spielburg-Runde am Hohenstaufen


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑160m  ↓160m
Löwenpfad Spielburg-Runde Markierung Beschilderung

Die Spielburg ist keine Burg, sondern ein Naturschutzgebiet auf dem Gebiet von Göppingen, einer Kreisstadt auf der Schwäbischen Alb. Das Spielburg-Gebiet liegt am Südwesthang des Hohenstaufen (684m).

Dieser recht kurze Löwenpfad eignet sich besonders für einen spontanen Nachmittagsspaziergang für die ganze Familie und hebt sich durch die wunderschöne Spielburg und die Aussichten auf den Landkreis Göppingen hervor. Die Löwenpfade stehen für Wandern mit Qualitätsanspruch und locken mit eindrucksvollen Ausblicken, abwechslungsreichen Naturlandschaften und geheimnisvollen Orten. Fünfzehn Rundwanderwege, zwischen 3 und 17 Kilometer lang, bieten Wanderspaß für fast jeden Geschmack.

Auf der Rundtour passieren wir immer wieder Überbleibsel der staufischen Geschichte. In der Ausstellung der Staufer am Fuße des Hohenstaufens können wir uns umfassend über das starke und weltweit bekannte Staufergeschlecht informieren.

Wanderwegbeschreibung für den Löwenpfad Spielburg-Tour

Der Löwenpfad Spielburg-Runde in Hohenstaufen ist ein vom Deutschen Wanderverband zertifizierter Rundweg. Die Spielburg-Tour startet am Wanderparkplatz am Sportplatz im Göppinger Stadtteil Hohenstaufen. Der Weg verläuft über den Herbweg um den Göppinger Hausberg Hohenstaufen herum und über die aussichtsreiche Felsformation Spielburg.

Wir gehen durch die Ailstraße zum Spielburgweg. Hier passieren wir das Gasthaus Schützenhaus und kommen dann hinein in die Natur. Wir wandern jetzt um die Felsen der Spielburg herum und genießen die formidable Aussicht auf die Landschaft rundherum.

Auf dem Haidweg geht es nun um den Hohenstaufen. Sein Kegel erhebt sich weithin sichtbar und ist ein markantes Element der Landschaftssilhouette um Göppingen. Neben dem Stuifen (757m) und dem Rechberg (708m) ist der Hohenstaufen der westlichste der nahe beieinander stehenden Drei Kaiserberge zwischen dem Remstal im Norden und dem Lauter- und dem Filstal im Süden.

Auf dem Hohenstauen findet man die Reste der Stammburg des Adelsgeschlechts der Staufer, die ehemalige Burg Hohenstaufen. Seit dem 2002 steht auf dem Berg zur Erinnerung an die Stauferzeit eine Stauferstele.

Wir kommen zur evangelischen Barbarossakirche in Hohenstaufen. Im Zuge der deutschen Nationalbewegung gründete der Hohenstaufener Pfarrer Eduard Keller 1833 den Hohenstaufenverein, der die Kirche ab 1859 zu einem nationalen Geschichtsdenkmal umgestaltete. Die Kirche erhielt nach dem Stauferkönig Friedrich I. Barbarossa ihren neuen Namen.

Bildnachweis: Von Pwagenblast [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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