Lebach


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Lebach im saarländischen Theeltal nennt sich auch „der grüne Mittelpunkt“. Das liegt daran, dass im Wald beim Stadtteil Falscheid der geografische Mittelpunkt des Saarlandes fixiert wurde. In Lebach findet jeweils donnerstags der größte Wochenmarkt im Saarland statt.

Es gab auch mal ein Schloss in Lebach, das Schloss La Motte, das auf eine Burg des 13. Jahrhunderts zurückging. Davon blieb aber nur noch ein Torhaus von 1860 (Primsweiler Straße) übrig, das heute Wohnzwecken dient.

Recht jung ist der Asiatische Garten in Lebach, der zwischen Theel und der B 268 entstand. Der Asiatische Garten wurde 2007 fertiggestellt. Der Garten im Stil der traditionellen chinesischen Tradition soll zur Harmonie zwischen Erde, Himmel, Steinen, Wasser, Gebäuden, Wegen und Pflanzen beitragen. Im Mittelpunkt ist eine Pagode, die man über einen im Zickzackkurs verlaufenden Steg erreicht. Dahinter steckt der Glaube, dass sich böse Geister und Dämonen nur geradeaus bewegen können.

Gute Geister schaffen es also bis dorthin und vielleicht auch noch weiter zum Kaltenstein in den Hoxberger Wald. Der sagenumwobene Kaltenstein ist eine rund 300 Mio. Jahre alte Formation aus Kieselsteinen und Sandstein. Bereits die Kelten sollen hier Opfer dargebracht haben, die Hexen sollen um des Teufels Gunst geworben und die Druiden einen Schatz vergraben haben. Auch die Christenheit hat am Kaltenstein Spuren hinterlassen, das Holzkreuz steht heute noch.

Die Traumschleife Kaltensteinpfad führt hinauf zum 414m hohen Hoxberg und bietet neben dem Waldreichtum, Pfaden und Brückchen über Wasserläufe einen Panoramablick über Lebach und bis zum Schaumberg (569m), dem Hausberg des Saarlandes bei Tholey, das sich nordöstlich von Lebach befindet.

Im Lebacher Stadtteil Jabach an der Dillinger Straße steht die Graf-Haeseler-Kaserne. 1936 begannen die Planungen für die Kaserne, deren Grundsteinlegung 1938 unter dem Namen Hermann-Göring-Kaserne stattfand. Etliche Gebäude der Kaserne stehen unter Denkmalschutz. Dazu zählen lang gestreckte zweistöckige Verwaltungs- und Wohngebäude, Werkstätten und Versorgungsgebäude, Hallen sowie eine Kapelle mit einem Pfarrhaus.

Ein weiteres denkmalgeschütztes Ensemble in Lebach ist in der Marktstraße/Pfarrgasse. Dort steht das katholische Pfarrhaus aus dem Jahr 1770, das im Stil des Barock gestaltet ist, zwei Geschosse und fünf Achsen hat. In der näheren Umgebung stehen weitere Häuser aus dem 18. Jahrhundert, die teilweise modern überformt sind. In der Markstraße 14 findet sich an der Ecke ein auffallendes Jugendstilgebäude aus dem Jahr 1897.

In der Pfarrgasse steht die neugotische Hallenkirche aus dem Jahr 1882. Die katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit und St. Marien erhielt 1967 aufgrund von Baufälligkeit einen neuen Turm. Im Inneren beherbergt sie einen Hochaltar im Stil der Gotik.


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