Lauterbacher Wandersteig


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 34 km
Gehzeit o. Pause: 9 Std. 44 Min.
Höhenmeter ca. ↑1513m  ↓1513m
Wegemarkierung

Dichte Wälder, Wiesen, Biotope, Bäche, Felsgebiete und kleine Wasserfälle: Auf dem 35km langen Lauterbacher Wandersteig präsentiert sich der Schwarzwald in seiner typischen Art. Dazu können Wanderer an den zahlreichen Aussichtspunkten herrliche Landschaftsblicke genießen. Zu den schönsten Aussichten zählen die Schweizer Alpen, die Vogesen, die Burg Hohenzollern sowie die südliche Schwäbische Alb.

Geübte Wanderer können den Lauterbacher Wandersteig mit seiner Gesamtstrecke von 35 km auch an einem Tag bewältigen. Doch bequemer ist er in zwei Etappen zu wandern. Der Wanderweg führt entlang der Grenze zwischen Baden und Württemberg und ist auch für weniger erprobte Wanderer ein Genuss.

Der Lauterbacher Wandersteig: Zwei Tagesetappen ins Schwarzwaldglück

Der Lauterbacher Wandersteig beginnt mit seiner ersten Etappe bei Lauterbach. In Serpentinen führt er zunächst zu einer sehenswerten Rundholzkapelle, die auf einem Felsen hoch über Lauterbach liegt. Ein steiler Anstieg geleitet den Wanderer hoch bis zum Zollernblick, wo alle Mühen mit einer großartigen Aussicht zur Burg Hohenzollern und der Schwäbischen Alb belohnt werden.

Weiter führt der Wanderweg über die Bremenlochquelle bis zur Passhöhe Fohrenbühl. In mehr als 870 Metern Höhe entdecken wir das „Gedächtnishaus“. Es stellt den höchsten Punkt unserer Wanderung dar. Von dem Aussichtsturm aus genießen wir den Blick über den Schwarzwald, zur Donaualb, den Kniebis, den imposanten Kandel und den Feldberg bis hin zum Hohenzollern. In Fohrenbühl ist das Etappenziel erreicht.

Auf der zweiten Etappe führt die Wanderung ab Fohrenbühl zunächst auf den sogenannten Kohlenmeiler-Weg auf dem Imbrand, der das Leben der Köhler anschaulich thematisiert. Im weiteren Verlauf betreten wir das Landschaftsschutzgebiet Sulzbachtal. Hier erwartet uns eine atemberaubende Natur – bestehend aus Wachholder- und Ginsterheiden und unzähligen Biotopen, welche sich zwischen Granit und Bundsandstein ausgebildet haben und daher seltene Pflanzen und Insektenarten beherbergen.

Sehenswert ist die Mosswaldmühle, eine noch voll funktionsfähige Mahlmühle. Auf dem „Waldmännlepfad“ bietet sich später die Gelegenheit, einiges über die Flora und Fauna dieser Region zu erfahren. Der Weg führt weiter hinauf zum Hartskäpfle, zur Moosmannshöhle und zur Burgruine Hohen Schramberg. Ein weiterer Höhepunkt der Wanderung sind die Lauterbacher Wasserfälle. Der Lauterbacher Wandersteig endet schließlich in Lauterbach.

Bildnachweis: Von Stefan Karl [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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