Lassaner Winkel Tour (mit Aussichtsturm und Herrenhaus Buggenhagen)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 16 Min.
Höhenmeter ca. ↑91m  ↓91m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unsere Rundwanderdung durch den Lassaner Winkel, der vom Festland aus in den Peenestrom ragt, lässt uns jede Menge Seeluft am Ufer entlang schnuppern, in Buggenhagen einem Schlosssee und einem Herrenhaus begegnen, und eine der kleinsten Städte in Mecklenburg-Vorpommern erkunden, das Hafenstädtchen Lassan.

Der Küstenstreifen, den wir durchstreifen werden, gehört zum Naturpark Flusslandschaft Peenetal und auch zum Naturpark Insel Usedom. Ungefähr 1.500 Einwohner hat Lassan am Westufer des Peenestroms, gegenüber der Insel Usedom. Wir starten am Marktplatz im Zentrum von Lassan. In Lassan fällt der Turm der Kirche St. Johannis auf. Die Kirche stammt in ihren ältesten Teilen aus dem 13. Jahrhundert.

Worauf man im Lassaner Winkel ein Augenmerk richten kann, sind die vielgestaltigen und bunten Haustüren. Wir wandern zur Wassermühle Lassan, die teilweise aus dem 15. Jahrhundert stammt und samt Technik heute als Museum vorgeführt wird. Von der Mühlenstraße biegen wir nach links zum Naturcampingplatz ab. Es geht erneut links und ab in die Dünen, der Weg heißt Kalkofen und leitet auch durch einen kleinen Waldabschnitt.

An den Peenewiesen heißt ein Rastplatz. Nun geht es weiter zum Aussichtsturm Lassan. Der ist hölzern und lässt einen über die Küstenlandschaft, die Lassaner Bucht, über den Peenestrom, auf dessen gegenüberliegender Seite der Lieper Winkel auftaucht, schauen.

Wenn wir insgesamt rund 8,7km gewandert sind, biegen wir vom Strand ab, Richtung Buggenhagen. Dort liegt der Schlosssee von einem Wäldchen umrahmt und von Schilf umstanden. Am Südufer ist ein kleiner nicht bewachsener Bereich und am Westufer grenzt der Park des Herrenhauses Buggenhagen an, wobei die Herren von da aus nicht zum See gelangen können.

Wir auch nicht, aber ins dortige Till-Richter-Museum. Das Herrenhaus Buggenhagen zeigt sich als Gutsanlage mit Park. Das Herrenhaus, das auch Schloss genannt wird, stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert, mit Anklängen an den Klassizismus und Historismus. Der Kunsthistoriker Till Richter erwarb das Anwesen und richtete ein Museum für zeitgenössische Kunst ein. Ein passender Rahmen.

Über die Straße des Friedens kommend, biegen wir nach links in die Schulstraße, nach links in die Lassaner Straße, von der nach rechts wieder ab. Wir kommen am Berliner See längs, von Ackerflächen umgeben. Er ist bis zu 16m tief und zeigt sich mit einer schönen Blaufärbung, insbesondere, wenn sich der sonnige Himmel darin spiegelt. Man muss aber auf ihn achten, denn durch Überdüngung trübt er sich ein. An einem kleineren See vorbei kommen wir durch die Felder nach Lassan zurück.

Bildnachweis: Von Elisauer [CC BY] via Wikimedia Commons

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