Lamer-Winkel-Runde im deutsch-tschechischen Grenzgebiet


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 23 Min.
Höhenmeter ca. ↑389m  ↓389m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der sogenannte Lamer Winkel bezeichnet eine Region im nördlichen Bayerischen Wald zwischen den Bergen Großer Arber (1.456m) im Süden, Osser (1.293m) im Norden, Kaitersberg (1.133m) südwestlich und Hoher Bogen (1.079m) nordwestlich von Lohberg im Oberpfälzer Landkreis Cham.

Das einstig abgeschiedene Tal Lamer Winkel ist landschaftlich sehr reizvoll, von bewaldeten Höhenzügen umgeben, und wird touristisch erschlossen. Die dortigen Gemeinden Lohberg, Lam und Arrach stehen für die naturnahe Urlaubsregion mit ihren Angeboten.

Auf dieser Runde von Altlohberghütte aus, geht es gegen den Uhrzeigersinn zur deutsch-tschechischen Grenze, wir werden die ersten gut 2km mit Anstieg bis auf 1.175m beschäftigt sein, sanft hinabgehen, erst ein Stück dem Grenzverlauf folgen und den Lohberger Wald kennenlernen.

Einstieg ist der Parkplatz Altlohbergerhütte und wir überqueren die Glasstraße und ab in den Wald zum Lohberger Steindl. Fels, Wald und dann queren wir eine Fläche mit überwiegend offener Landschaft, Baumgruppen und Wiesen. Links von uns ist der Fels Am Knöchel und wir streben auf den Grenzstreifen.

Wir biegen links ein und gelangen über die Höhe des Malý Kokrháč zum Maxfelsen (1.138m). Nach insgesamt rund 3,3km verlassen wir den Höhenkamm der Grenze und biegen links ein, zum Sesselplatz, einer Lichtung mit Rastmöglichkeit. Der Sesselplatz, (2,7ha), heute als Biotop ausgewiesen, war einst eine Weidefläche und ihr Charakter wird durch entsprechende Pflegemaßnahmen beibehalten. Die waldreiche Runde führt uns an den nordöstlich an Lohberg vorbei, durch den Lohberger Wald und zum Ausgangsort zurück.

Die Gemeinde Lohberg ist die östlichste im Landkreis Oberpfalz und hat 26 Ortsteile. Einer davon ist Lohberghütte, südwestlich unseres Ausgangsortes und auf der anderen Seite des Weißen Regens. In Lohberghütte lädt der Bayerwald-Tierpark mit dem Slogan: „Schau mir in die Augen“ ein und meint damit, sich die Bewohner des bayerisch-böhmischen Grenzgebiets genauer anzusehen, rund 400 Exemplare aus rund 100 Arten.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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