Kurze Wasserkuppen Wanderung zur Aussicht am Pferdskopf (Rhön)


Erstellt von: garmini
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 24 Min.
Höhenmeter ca. ↑162m  ↓162m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wanderwege auf dem höchsten Berg Hessens gibt es so einige. Von ausgedehnten Rundwanderungen, wie etwa der Extratour Guckaisee, bis hin zu Fernwanderwegen ist hier oben alles vertreten. Eigentlich kein Wunder, denn hier oben ist es wirklich, wirklich schön. Allerdings sind die Wanderungen meist recht lang, und/oder es gilt richtig viele Höhenmeter zu bewältigen. Wer nur einmal die fabelhafte Aussicht ohne viel Höhenmeter erleben möchte, dem sei diese kurze Runde ans Herz gelegt.

Je nach Besucherandrang können wir unser Fahrzeug direkt am Startpunkt parken, alternativ heißt es weiter unten an der Zufahrtsstraße parken und erst einmal zum Ausgangspunkt laufen. Wir starten vor den Toren des Luftfahrtzentrums und wandern vorbei am Segelflugmuseum hin zum nahen Kletterpark. Dahinter passieren wir den Skilift und wandern dann hinaus auf die offene Fläche der Wasserkuppe.

Rechts tut sich eine endlose Fernsicht auf, links grüßt die unübersehbare Kuppel des RADOM. Wir wandern fast eben weiter zum ersten Zwischenziel der Runde, dem imposanten Fliegerdenkmal am Westhang der Wasserkuppe. Das Fliegerdenkmal wurde hier bereits 1923 im Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Feldpiloten errichtet. Überhaupt hat die Fliegerei hier auf der Wasserkuppe eine lange Tradition, gilt die Wasserkuppe doch als Wiege des Segelfluges.

Wir wandern weiter oberhalb des Westhangs, passieren den Lerchenkopf und steuern dann direkten Kurs auf den Pferdskopf. Hier gibt es nichts außer einem Kreuz und einer endlosen Aussicht zu entdecken, aber mehr braucht es ganz sicher auch nicht, einfach wunderschön. Man kann nun, so weit man es möchte, dem Grat des Pferdskopfes noch weiter folgen und so bis zur weiter unten gelegen Aussicht gelangen, je nach Gusto.

Auf jeden Fall geht es von hier dann wieder auf den Rückweg, wobei wir für ein paar Meter dem Hinweg folgen, bevor wir zurück am Lerchenkopf einen anderen Weg nach rechts einschlagen. Wir wandern nun entlang des Südhanges, und, die richtigen Windverhältnisse vorausgesetzt, können wir zahllosen Gleitschirmfliegern bei ihrem Tun zuschauen.

Gefühlt viel zu früh ist dann auch schon wieder der Ausgangspunkt erreicht, aber wir können den Aufenthalt auf der Wasserkuppe in einem der Gastronomiebetriebe ausgiebig verlängern.

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