Große Rundwanderung um und über die Wasserkuppe (Rhön)


Erstellt von: garmini
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Stunden 7 Min.
Höchster Punkt: 947 m
Tiefster Punkt: 679 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Höher hinauf geht es in Hessen nirgendwo: Willkommen auf dem höchsten Berg Hessens, der Wasserkuppe. Hier oben stört kein Baum die 360 Grad Rundumsicht, dieser Umstand ist vor allem dem hier angesiedelten kleinen Flughafen geschuldet, immerhin gilt die Wasserkuppe als „Wiege des Segelfluges“. Bei guter Sicht reicht der Blick von hier oben bis in den Taunus, zum Sauerland und zum Hohen Meißner.

Je nach Wetterlage sind die eigentlich ausreichend vorhandenen Parkplätze hoffnungslos überfüllt und man muss teilweise recht weit „unten“ auf der Zufahrtsstraße zum Wasserkuppen-Gipfel parken. Unsere Wanderung jedenfalls startet nahe des Gipfels und führt uns vorbei am Deutschen Segelflugmuseum und einem Kletterwald zur Bergstation des Skilifts.

Nach einer Links-Rechtskombination wandern wir in Richtung Wasserkuppen-Gipfel (950m) über die freie und oft windige Hochfläche auf der Wasserkuppe. Rechter Hand reicht der Blick fast ins Endlose, linker Hand beeindruckt das RADOM mit der imposanten runden Kuppel, heute ein Museum. Bald darauf erreichen wir das imposante Fliegerdenkmal und wandern von dort weiter entlang des Westhangs der Wasserkuppe in Richtung Pferdskopf (875m).

Wow, am Pferdskopf kann man, obwohl deutlich unter der Wasserkuppe gelegen, den Blick fast endlos schweifen lassen. Zahlreiche Bänke, ebenso wie ein Gipfelkreuz, laden zum Verweilen und „ferngucken“ ein - absolut wunderschön!

Irgendwann müssen wir uns aber lösen und wandern von hier über einen kleinen Trampelpfad steil bergab bis an den Guckaisee mit der angeschlossenen Freizeitanlage. Nach einem Blick auf den See umwandern wir den südlichen Teil und von nun an geht es bergauf. Unser Gefühl hat uns leider nicht getäuscht, denn bis zurück auf die Höhen der Wasserkuppe sind es fast 300 Höhenmeter.

Unterwegs werden wir aber immer wieder mit schönen Aussichten über den Guckaisee belohnt, und oben angekommen sind eh wieder alle Anstrengungen schnell vergessen. Wir folgen nun einem Höhenweg gen Süden und knicken dann nach links ab, um Kurs in Richtung Fuldaquelle zu nehmen.

Nach etwas Auf und Ab erreichen wir dann die schön eingefasste und üppig gemauerte Fuldaquelle und können dort in schönem Ambiente erst einmal verweilen. Unser nächstes Ziel ist dann das Naturschutzgebiet Schafstein mit den imposanten Blockhalden. Statt, dort angekommen, direkt auf den Schafstein hinauf zu kraxeln, nehmen wir den Umweg zu Füßen des Schafsteins und genießen den tollen Trampelpfad und die ersten Blicke auf die mächtigen Blockhalden.

Bald stehen wir dann unvermittelt am unteren Ende der Blockhalde und folgen einem fast kaum zu erkennenden kleinen Pfad im Zickzack durch das Geröll steil bergan. Oben angekommen, machen wir noch einen kleinen Abstecher nach links und können die erste Blockhalde bewundern, bevor ein kleiner Pfad weiter hinauf zum Schafstein leitet.

Rechter Hand liegt dabei durchgängig die riesige Blockhalde und wir sind wirklich beeindruckt! Von hier geht es dann weiter und zurück zum Ausgangspunkt unserer Runde. Der Rückweg ist nicht mehr ganz so spektakulär, an Aussichten und spannenden Dingen am Wegesrand mangelt es dennoch nicht. Diese Wanderung folgt in großen Teilen übrigens der etwas längeren Extratour Guckaisee und einigen anderen lokalen Wanderwegen.

IVW

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