Krebsbachputzer: Premium-Wanderweg bei Eigeltingen


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑273m  ↓273m
Hegauer Kegelspiel Krebsbachputzer Wegzeichen Markierung Beschilderung

Malerisch gestaltet sich die Wanderung auf dem Rundwanderweg Krebsbachputzer. Der Wanderer erlebt auf seiner Tour durchs Krebsbachtal, einem Zufluss der Stockacher Aach, kulturelle Höhepunkte inmitten des einzigartigen Vulkangesteins des Hegaus.

Im Zentrum unserer Wanderung liegt Eigeltingen mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. In der Ortsmitte, direkt am Krebsbach, finden wir das Hegi-Schloss. Neben diesen herrlichen Bauwerken lockt die ursprüngliche Natur der Hegauberge.

Wegbeschreibung für den Wanderweg Krebsbachputzer

Wir beginnen beim Parkplatz an der Lochmühle am Rand von Eigeltingen und wandern zunächst in Richtung „Käppele“. Über eine rustikale Holzbrücke überqueren wir den Krebsbach und setzen unsere Wanderung in das Krebsbachtal fort.

Wir passieren den alten Steinbruch, der Aufschluss über die urzeitliche Geschichte dieser Region bietet und wandern weiter tiefer ins Tal hinein, wo uns Abgeschiedenheit und Ruhe erwarten. An der Krebsbachtalhütte, wo sich das Tal verengt, befindet sich ein schöner Rastplatz, der zum Verweilen einlädt.

Danach geht es weiter durch eine wildromantische Landschaft. Auf moosbewachsenen Bohlen überqueren wir den Krebsbach abermals und erreichen die Kreisstraße nach Reute im Hegau. Nun geht es zunächst auf einen breiten Forstweg und dann hinab auf einen kleineren Trampelpfad. Nachdem wir den Krebsbach ein letztes Mal passiert haben, führt uns die Wanderung vorbei am Rastplatz Dollenäcker.

Durch ein Waldgebiet erreichen wir die Hochfläche Habsnest, wo wir die Aussicht über den Hegau genießen. Weiter geht es über einen sehr ursprünglichen Pfad gelangen wir zum Millweg. Diesem folgen wir dann aufwärts in Richtung Honstetten und zum Schwedenkreuz, wo im Jahr 1633 der Honstetter Pfarrer durch den so genannten Schwedentrunk den Tod fand.

Wir verlassen diese geschichtsträchtige Stelle und erreichen den höchsten Punkt der Strecke. Danach folgen wir dem Weg abwärts durch den Eichhölzle-Wald und weiter zur „Eckardsbrunner Staige“. Der Weg führt zur Waldlichtung im „Kohltal“.

Über einen Trampelpfad geht es weiter bergab, durch den Reschberg-Wald und zur Sänge, wo wir abermals den fantastischen Ausblick genießen dürfen. Unser Blick fällt auf die Vulkanberge Hohentwiel, Hohenkrähen, Mägdeberg und Hohenstoffeln, ebenso auf die Ortschaft Eigeltingen und den dahinter liegenden Überlinger See (Bodensee). Ein letztes Stück auf einem schönen Wiesenweg führt hinab zum Hochbehälter Eigeltingen und schließlich zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo die Wanderung endet.

Bildnachweis: Von Dg-505 [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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