Kloster-Kostenz-Rundwanderung zum Hirschensteinturm (Bayerischer Wald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 16 Min.
Höhenmeter ca. ↑440m  ↓440m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ein wundervoller Ort zum Entspannen, Kraft tanken und Natur genießen: Das Kloster Kostenz liegt nordöstlich in der Gemeinde Perasdorf im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und hier sind die barmherzigen Brüder Gastgeber.

Vom Kloster Kostenz aus geht es gemütlich aufwärts auf den Hirschenstein (1.095m) mit Aussichtsturm, dann kommen wir nach Oedwies, wo die kleine Kapelle Zum gegeißelten Heiland steht, durch den Wald geht es über Rettenbach zum Kloster der Barmherzigen Brüder Kostenz zurück.

Das Kloster Kostenz mit einem Tagungs- und Erholungshaus hat das St. Johannes Kinderheim angeschlossen. Teile des Baubestandes an diesem Kraftort stammen aus der Zeit um 1900, Teile sind noch älter. Das langgestreckte Klostergebäude mit Risalitgliederung, drei Geschossen und einem Uhrenturm folgt dem Stil des Neubarock.

Entlang der ausgedehnten Wiesen und einem Waldrand machen wir uns auf gen Südosten und zum Hirschenstein. Dabei kommen wir am kleinen Grimmeisenweiher vorbei zur Schutzhütte Schuhfleck am Mühlgraben. Hier kreuzen sich 9 Wege und wir nehmen den, der rund 1,3km bis zum Hirschenstein misst. Der Berg steht auf der Grenze der Gemeinden Achslach, Schwarzach und Sankt Englmar. Buchenwälder umringen den Gipfelbereich.

Gekrönt wird das Wanderhöhenerlebnis vom 1921 gemauerten Aussichtsturm, der einen nochmal 7m anhebt. Vom Hirschensteinturm nach Osten schauen wir zum Großen Arber (1.456m) bis zum Dreisessel (1.333m), im Süden schweift der Blick von Deggendorf bis Straubing und westlich erhebt sich der Gallner (710m). Wenn man ganz viel Glück in der Sicht hat, kann man gar die Zugspitze (2.962m) sehen. Die Gneisgipfelklippen des Hirschsteins sind als Geotop ausgewiesen.

In einem spitzen Winkel wandern wir, den Landkreis wechselnd, leicht abwärts, machen eine Wende gen Norden und gelangen zur kleinen Kapelle Zum gegeißelten Heiland auf der Lichtung namens Oedwies, wo es auch ein Forsthaus gibt. 1846 errichteten Waldarbeiter nach einem Fest die kleine Holzkapelle. Das Forsthaus war im gleichen Jahr gebaut worden. Der Flecken Erde ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Wir gehen gen Westen und lassen durch den Wald Höhenmeter. Wenn die Bäume weichen, rückt die offene Landschaft von Rettenbach ins Sichtfeld. Wir streifen den Ortsrand, folgen einem Sträßchen vorbei an Rettenbacher Mühle, biegen wieder auf einen Weg ein, der uns nach Kostenz zum Kloster zurückbringt.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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